9,7 Milliarden Euro Beihilfen für Polen genehmigt

Beihilfen im Wert von 9,7 Milliarden Euro, umgerechnet 37 Milliarden PNL aus dem Europäischen Sozial Fond wurden für Polen gebilligt. Diese Mittel sollen in Polen durch das Programm „Human Capital“ eingesetzt werden, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen und die Attraktivität der Stellen zu verbessern.

Die Gesamtsumme von fast 11,5 Milliarden Euro, macht nicht nur den höchsten Ateil unter den Mitgliedsstaaten für die Finanzperiode 2007 – 2013 aus, sie finanziert auch das bislang ehrgeizigste Programm in der Geschichte des ESF.

Der EU-Kommissar für Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit Vladimír Špidla unterstrich bei der Vertragsunterzeichnung am 27. September in Brüssel, dass das polnische Programm eine strategische Antwort angesichts der zahlreichen Herausforderungen, welcher sich Polen stellen muss, sei. Mitunter zählen Armut, Arbeitslosigkeit, soziale Ausgrenzung und eine ausgeprägte regionale Disparität zu den aktuell größten Herausforderungen Polens„ Die Hauptaufgabe ist jetzt, diese ehrgeizige Strategie in die Tat umzusetzen, damit die Bürger im Alltag davon profitieren“, so der Kommissar. „Ich bin überzeugt, dass Polen dabei Erfolg haben wird.“

Das polnische Programm hat sechs Prioritäten: die Personen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen und ihre Qualifikationen zu verbessern, damit sie leichter eine Anstellung finden, die soziale Ausgrenzung zu bekämpfen, den polnischen Unternehmen zu helfen sich besser auf sich ändernde Umstände einzustellen, Neuerungen in das Ausbildungssystem einzuführen, um den Anforderungen des Arbeitsmarktes besser zu entsprechen, eine qualitative Verbesserung des Öffentlichen Dienstes, und die Minderung regionaler Disparitäten, durch Verbesserung der Qualifikationen der Menschen in strukturschwachen Regionen.

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