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Im Jahr 2001 war eine Konsolidierung der Demokratie auf dem westlichen Balkans zu beobachten. Nach der Wahl einer neuen demokratischen Führung in der Bundesrepublik Jugoslawien haben die Staaten dieser Region politische, wirtschaftliche und administrative Reformen vorangetrieben. Die Fortschritte waren jedoch nicht einheitlich, und die erneuten gewalttätigen Auseinandersetzungen im Süden der Bundesrepublik Jugoslawien und in der ehemaligen Jugoslawischen Republik Mazedonien sind ein Rückschlag für die Bemühungen um Frieden und Stabilität in der Region. Die EU steht vor der Herausforderung, wirksam auf die Instabilität der Region zu reagieren und gleichzeitig auf das strategische Ziel hinzuarbeiten, die Staaten dieser Region entsprechend den Schlussfolgerungen des Europäischen Rates von Feira in die EU zu integrieren.
Der Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess (SAP) schafft einen Rahmen innerhalb dessen neue vertragliche Beziehungen und ein Hilfsprogramm (CARDS) jedem Land dabei helfen, in seinem eigenen Rhythmus als potentielles Bewerberland Fortschritte auf dem Weg zu einer EU-Mitgliedschaft zu erzielen. Die regionale Kooperation ist von wesentlicher Bedeutung für die Konsolidierung der Stabilität und ein zentrales Element des Engagements der Union in Südosteuropa. Hierzu sind zusätzliche Anstrengungen nötig. Alle Staaten der Region müssen in ihrem Bestreben unterstützt werden, ihre Kooperationsanstrengungen auf regionaler Ebene mit den Erfordernissen der Integration in die EU in Einklang zu bringen. In diesem Zusammenhang spielen der Stabilisierungs- und Assoziierungsprozess, der Stabilitätspakt und die Finanzhilfen jeweils eine sich gegenseitig ergänzende Rolle.
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