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Die Bedeutung Chinas für die deutsche Wirtschaft
Im Jahre 2004 erhöhten sich die deutschen Ausfuhren nach China um 14,5 %, im Zeitraum 2000 bis 2004 ist gar eine Verdoppelung der Ausfuhren zu verzeichnen. Insgesamt fließen 3 % des gesamten deutschen Exports nach China. China ist für die deutsche Exportwirtschaft mittlerweile wichtiger als Japan. In 2004 betrug das Exportvolumen der deutschen Wirtschaft nach China 21 Mrd. EUR. Die exportierten Güter stammen vor allem aus den Branchen Maschinen- und Anlagebau (35,5 %), Fahrzeuge und Fahrzeugteile (18,3 %) Informations- und Kommunikationstechnologie (11,7 %) und chemische Erzeugnisse (7,4 %).
Besondere Chancen im Außenhandel mit China haben die deutschen Unternehmen mit einer hohen internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Diese stammen u.a. aus den Automobilindustrie, chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie der Investitionsgüterindustrie aufgrund des enormen Aufholbedarfes Chinas. Der Export deutscher Kraftfahrzeuge nach China weitet sich ständig aus. Rund 26 % der von China importierten Kraftfahrzeuge stammen aus Deutschland. Mit einem Exportvolumen in Höhe von 6,2 Mrd. EUR belegt der chinesische Absatzmarkt für den deutschen Maschinen- und Anlagebau hinter USA und Frankreich bereits den dritten Platz. An erster Stelle der Exporte stehen Maschinen für die Textil- und Bekleidungsindustrie sowie Druckmaschinen, gefolgt von Kraftfahrzeugen und -teile. Weiter wichtige Produkte für den Export nach China stammen aus den Branchen Informations- und Kommunikationstechnologie, Metalle und Metallprodukte sowie chemische Erzeugnisse,
deren Ausfuhr sich seit dem Ende der neunziger Jahre jährlich kontinuierlich verdoppelt hat.
Hermann Schubert 2005-08-12
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