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Export Versicherung Finanzierung

Allgemeines

Ein Exporteur kann sein Exportgeschäft über die Ausfuhrkreditgesellschaft (AKA) finanzieren. Die AKA wurde 1952 gegründet und sitzt in Frankfurt am Main. Bei der AKA handelt es sich um ein von 36 deutschen Banken getragenes Bankenkonsortium, welches Finanzierungsalternativen für deutsche Exportgeschäfte anbietet.

Die für die Finanzierung erforderlichen Mittel werden von den Gesellschafterbanken zur Verfügung gestellt oder von der AKA auf den privaten Kapitalmärkten aufgenommen. Die eingesetzten Mittel sind Marktmittel und können in Deutscher Mark und Fremdwährung gewährt werden. Jede Finanzierung wird über die Hausbank des Exporteurs abgewickelt und setzt den Abschluß eines Exportgeschäftes voraus. Der Exporteur kann sich jedoch bereits vor Abschluß eines Exportvertrages die benötigten Mittel reservieren lassen. Die Antragstellung erfolgt durch die in der AKA zusammengeschlossenen Hausbanken.

Über verschiedene Plafonds gewährt die AKA Lieferantenkredite an deutsche Exporteure und Finanzkredite an ausländische Besteller oder zwischengeschaltete ausländische Banken.

Die Kredite werden im Durchschnitt zu 75 % von den jeweiligen Hausbanken refinanziert. Die restlichen 25 % werden von den Gesellschafterbanken im Rahmen von Plafonds bereitgestellt. Andere Refinanzierungsanteile sind auf Wunsch der Hausbank ebenso möglich.

Hermann Schubert Last modified: Fr May 25 19:46:53 CEST 2001

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