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PrivatisierungUnter der Privatisierung ist dann die Übertragung von Eigentums- und Verfügungsrechten an staatlichen Unternehmen10 an private Personen oder Firmen zu verstehen. Wie zu zeigen sein wird, haben die für die Privatisierung gewählten Maßnahmen direkte Auswirkungen darauf gehabt, wie sich die einzelnen Unternehmen und der Investitionsstand in den einzelnen Länder heute darstellen. Abhängig von der Vorgehensweise der Regierungen bei der Entstaatlichung der Betriebe haben sich unterschiedliche Qualitäten der Märkte in Hinblick auf die Anzahl der Unternehmen und deren technische, wirtschaftliche Lage herausgebildet. Im allgemeinen können die im Eigentum des Staates oder der Gemeinden stehenden Anteile an den zu privatisierenden Unternehmen durch
veräußert werden. Kleinerer Betriebe (kleinere Läden, Geschäfte und Immobilien etc.) werden bei der Privatisierung im allgemeinen über örtliche Behörden zum Kauf angeboten. Bei kleinen und mittelständischen Unternehmen erfolgt die Privatisierung oft im Rahmen von örtlichen oder nationalen Ausschreibungen (Tender), Auktionen oder Direktverkäufen ohne Verhandlungen (MBO etc.). Die Interessenten erhalten oftmals nur eine Broschüre, in der der Betrieb vorgestellt wird und müssen anhand dieser oder auf anderer Art besorgten Informationen sich über den Kauf und den Preis entscheiden. Die großen und wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen werden in der Regel im Rahmen von Verhandlungen mit potentiellen Käufern oder über die Massenprivatisierung veräußert. Hier finden in aller Regel ausführliche Verhandlungen, Überprüfungen der finanziellen und rechtlichen Situation des Unternehmens statt. Der Investor verhandelt dann direkt mit Vertretern des Staates oder hierzu eigens gegründeten Behörden. Wieso die Art der Privatisierung von Bedeutung für die Investoren ist, will ich an Beispielen verdeutlichen. |
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