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ProblemeDie Massenprivatisierung zeitigt zahlreiche Probleme. Es ist zwar nachvollziehbar, dass die Regierung das Volk an einer schnellen Privatisierung hat teilnehmen und auch profitieren lassen. Die Massenprivatisierung hat zu einer zügigen Verteilung des Staatsvermögens in private Hände geführt. Normalerweise erwartet man von einem strategischen Investor, der sich an der Privatisierung nach vom bulgarischen Beispiel beteiligt, zahlreiche besondere Maßnahmen. Ein westlicher strategischer Investor kommt oft aus der selben Branche wie das zu privatisierende Unternehmen. Der Investor hat Branchenkenntnisse im westlichen Markt. Zugleich kann das vorhandene Mitarbeiterwissen vollständig weiter genutzt werden, so dass es nur zu einem "Mehr" an Kenntnissen kommen kann. Das bedeutet folgende zusätzliche Vorteile für das Unternehmen:
Die Kupon-Privatisierung hat wenig zur Restrukturierung der privatisierten Unternehmen beigetragen:
Dementsprechend wird der Austausch von strategischen Anteilen mit einem zentralen Investor in Tschechien als eine "dritte Welle der Privatisierung" bezeichnet. Dabei ist der Direkthandel zwischen dem Investmentfonds und den Investoren dominierend. Es kommt zu Preisbildungen, bei denen der Unternehmenswert sekundär ist und das Interesse der Investoren weit mehr strategischer Natur ist. Preise für größere Aktienblöcke, die zu einer Einflussnahme in das Firmenmanagement führen, enthalten daher regelmäßig eine umfangreiche Prämie gegenüber dem Marktpreis. Erst nach dieser Stufe - der strategischen Beteiligung - kommen die Unternehmen in den Genuss der Vorteile, die ein westlicher Investor zu bieten hat. |
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