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Kommissionsbericht (2002) zum Beitritt EstlandsJüngste EntwicklungenAnfang Januar 2002 trat die Regierung der Mitte-Rechts-Koalition zurück. Sie wurde von der Vaterlandspartei, den Gemäßigten und der Reformpartei gebildet und war seit März 1999 an der Macht. Ihr Rücktritt stand im Zusammenhang mit der Tatsache, dass sich die Reformpartei aus der Koalition im Stadtrat von Tallinn (in Tallinn lebt 1/3 der Gesamtbevölkerung des Landes) zurückgezogen hatte und in Tallinn eine neue Koalition zwischen der Reformpartei und der oppositionellen Zentrumspartei gebildet wurde. Die jetzige Regierung, die seit Ende Januar 2002 besteht, wird von einer Koalition der Mitte gestellt, an der die Reformpartei (Mitte-Rechts) und die Zentrumspartei (Mitte-Links) beteiligt sind. Die neue Koalitionsregierung hat keinen radikalen politischen Richtungswechsel vollzogen, so dass die EU-Mitgliedschaft weiterhin zu den zentralen Zielen der estnischen Außenpolitik gehört. Wie im letztjährigen Regelmäßigen Bericht festgestellt, wurde Arnold Rüütel im September 2001 zum neuen Staatspräsidenten Estlands gewählt. Er wurde im Oktober 2001 in sein Amt eingesetzt. © Europäische Kommission; Last modified 2003-05-03 |
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