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Kommissionsbericht (2002) zum Beitritt Estlands
Estland
hat weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Reaktionsfähigkeit des
Arbeitsmarktes unternommen und aktive arbeitsmarktpolitische Maßnahmen
realisiert. Die Arbeitslosenquote ist weiter zurückgegangen. Das Land hat
seine Anstrengungen zur Verbesserung der Bedingungen für die Gründung und
Entwicklung privater Unternehmen fortgesetzt und im Januar 2002 insbesondere
eine neue ,,Unternehmen Estland``- Strategie angenommen. Die Durchführung des
Umstrukturierungsplans für den Ölschiefersektor macht allmählich
Fortschritte, auch wenn auf eine Teilprivatisierung des Industriezweigs
verzichtet wurde. Bei der Bodenreform sind mit der Registrierung von etwa
zwei Drittel der landwirtschaftlichen Nutzflächen ebenfalls allmählich
Fortschritte festzustellen. Wie im Aktionsplan vorgesehen, wurden die
Anstrengungen zur Verbesserung des Berufsbildungssystems fortgesetzt, auch
wenn die Teilnehmerzahlen weiterhin niedrig sind. Eine Ölschiefergrube wurde
geschlossen, die Modernisierung der Kraftwerke wird fortgeführt. Allerdings
wurde die Registrierung der landwirtschaftlichen Nutzflächen nicht wie
geplant beschleunigt.
Insgesamt gesehen wurden die Prioritäten der Beitrittspartnerschaft in
diesem Bereich teilweise verwirklicht. Die Durchführung des Aktionsplans
verzögert sich.
© Europäische Kommission; Last modified 2003-05-03
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