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Hinweise

Damit die Veröffentlichung für beide Seiten möglichst problemlos verläuft, wollen wir Ihnen Hinweise für Aufbereitung eines Beitrags geben.

Da wir Sie um so wenig Formatierungen wie möglich bitten, führt die Erstellung von Manuskripten unter Beachtung der Richtlinien nicht zu einem Mehraufwand. wählen Sie das Programm aus, mit dem Sie üblicherweise arbeiten:

Wir benutzen als Basis für unsere Texte SGML und LaTeX. Es handelt sich um Auszeichnungssprachen, bei denen der Autor keine Textformatierungen vornimmt (fett, Seitenumbruch, eingerückt u.s.w.), sondern den Sinn eines bestimmten Textabschnittes bestimmt (Überschrift, Listeneintrag). Den eigentlichen Satz übernehmen ausgeklügelte Formatierungsprogramme.

Auszeichnungssprachen haben den Vorteil, dass sie universell einsetzbar sind. Vielfach werden heutzutage Dokumente mehrfach verwendet: in gedruckter Form in einer Zeitschrift, in einem Buch, als Internetdokument oder etwa als PDF-Dokument. Diese Auszeichnungssprachen sind für einen derartig universellen Einsatz hervorragen geeignet, weil man für jede Form der Darstellung (Buch oder Internet) ein spezielles Formatierungsprogamm wählen kann, ohne den eigentlichen Haupttext an da Ausgabeformat anpassen zu müssen.

Desktop Publishing

DTP Programme wie QuarkExpress, Ventura Publisher, 3B2 oder PageMaker werden von uns nicht verwendet. Solche Programe sind hervorragend für die Barbeitung von graphisch aufwendigen Produkten, jedoch nicht oder nur eingeschränkt für das Erfassen von längeren Texten geeignet, da es sich eigentlich um Umbruchprogramme handelt, in die der bereits fertige Text eingegeben wird. Das Ergebnis der Eingabe ist bei solchen Programmen stets gleich am Bildschirm sichtbar.

Standard Textprozessoren (Office-Programme)

Zu diesen Programmen gehören die typischen Office-Pogramme wie Word, WordStar, WordPerfect oder StarOffice. Der Großteil der Büroschreibarbeit wird mit solchen Programmen abgewickelt. Beachten Sie folgende Hinweise:

  • Benutzen Sie das Textverarbeitungsprogramm Ihrer Wahl.
  • Speichern Sie Ihren Text in dem Format Ihres Programms und in RTF (rich text format).
  • Bei längeren Texten ab ca. 50 Seiten unterteilen Sie bitte den Text in einzelne Kapitel. Benennen Sie die Dateien in diesem Fall derReihe nach, etwa mit IHrem Namen und einer laufenden Nummer, etwa H-Meier-1.rtf, etwa H-Meier-2.rtf
  • Senden Sie uns die RTF-Dateien zusammen mit einem Ausdruck Ihres Manuskriptes. Behalten Sie für sich Kopien der Dateien und des Ausdrucks.

Falls Sie mit so einem Programm arbeiten, bitten wir Sie unter Details weiterzulesen.

LaTEX

Der Leistungsumfang von LaTEX geht über den eines üblichen Textprozessors hinaus, es ist bereits ein Satzprogramm, das den Anforderungen an den professionellen Satz von wissenschaftlichen Zeitschhriften und Büchern erfüllt. Beim Textumbruch, Formelsatz und bei den Worttrennalgoritmen ist das Programm vorbildlich.

Wenn Sie mit LaTEX arbeiten, senden Sie uns bitten die vollständige tex-Datei und alle /input und /include Dateien. sie können uns auch die Dateien im LyX-Format übersende. Benutzen Sie die üblichen Dokumentenklassen (book, report, article u.s.w.). Beachten Sie ferner die allgemeinen Hinweise zu Bildern.

SGML

SGML, also die "Standard Generalized Mark-up Language" ist eine ähnliche Form der Text- und Datenverarbeitung wie Latex. SGML arbeitet im Gegnsatz zu LaTeX ausschließlichlich mit mit inhaltlichen und logischen Textauszeichnungen. In einer sogenannten Docoment Type Definition (DTD) SGML hat neben der Möglichkeit, den Text in viele Formate zu transformieren, insbesondere eindeutige Vorteile für die Verknüpfung mit Datenbanken. Aufgrund der Komplexität der DTDs, die an den hauseigenen Stil angepasst werden müssen, wird SGML vorrangig in Verlagen, Bibliotheken, von Herstellern technisch aufwendiger Produkte (Flugzeuge, Computerprogrammen) verwendet.

Sollten Sie mit SGML arbeiten, benützen Sie bitte eine der folgenden öffentlichen DTDs:

  1. DocBook N. Walsh 4.1 oder höher
  2. DocBook N. Walsh xhtml 1.1 oder höher
  3. DocBook Cygnus
  4. LinuxDoc (sgmltools Version 2)

Reine Textdateien (txt)

Reine Textdateien sind Dateien, die nur den Text enthalten. Hierzu zählen nicht Dateien, die mit den oben genannten Wordprozessoren (Microsoft Word, Wordperfect usw.) erstellt wurden. Wenn Sie uns solche Dateien übermitteln, müssen wir die Bedeutung einzelner Textabschnitte kennen. Sie können dies am einfachsten deutlich machen, wenn Sie die jeweiligen Abschnitte entsprechend auszeichnen, wie dies bei den zuvor genannen Auszeichnungssprachen SGML und LaTEX erfolgt:

Normaler Text
Benutzen Sie keine Hervorhebungen für den normalen Fließtext. Absätze kennzeichnen Sie durch eine Freizeile.
Überschriften
Die verschiedenen Hierachien der Überschriften können Sie wie entsprechend dem LaTEX-Standard folgt deutlich machen:
  • \section{Kapitelüberschrift}
  • \subsection{Hauptüberschrift}
  • \subsubsection{Abschnittstitel}
  • \paragraph{Unterabschnittstitel}
Fußnoten
Fügen Sie den nach dem Wort, an dem das Fußnotenzeichen erscheinen soll, den Fußnotentext ein. Benutzen Sie hierzu folgendes Schema:
Normaler Fließtext\footnote{Fußnotentext}
Fett
Der Text in den Klammern soll
\fett{fett dargestellt werden.}
Kursiv
der Text in den Klammern
soll \kursiv{kursiv dagestellt werden}
Tabellen
Tabellen können am einfachsten dargestellt wreden, indem mit Freizeichen (keine Tabulatoren!) die einzelnen Spalten gekennzeichnet werden. Die Wiedergabe des LaTeX-Standards wäre an dieser Stelle zu umfangreich. Das kann z.B. wie folgt aussehen:
\begin{table}
          Überschrift 1    Überschrift 2
Zeile 1   Eintrag Z1 a     Eintrag Z1 b
Zeile 2   Eintrag Z2 a     Eintrag Z2 b
Zeile 3   Eintrag Z3 a     Eintrag Z3 b
\end{table}
                    


Weitere Elemente
Sofern erforderlich, sollten diese mit uns abgesprochen werden.




Details

Früher gab es nur Schreibmaschinen, um Texte zu erstellen, und so lernten wir alle viele Tricks, um deren Unzulänglichkeiten zu umgehen. Das Unterstreichen oder die Großbuchstaben wurde ein Standardweg, um Text hervorzuheben. Beim Anlegen einer Tabelle musste man sich im voraus überlegen, wie groß jede Spalte sein muss, und setzte die entsprechenden Tabulatoren. Das gleiche gilt für Briefe oder anderen rechtsbündigen Text. Worttrennungen am Zeilenende verlangten ein scharfes Auge und viel Vorausdenken.

In anderen Worten: Wir haben gelernt und geübt, uns darum zu kümmern, welcher Buchstabe wo gesetzt wird. Als direkte Folge davon haben die meisten Textverarbeitungen diese Mentalität übernommen. Man verwendet weiterhin Tabulatoren, um dynamischen Leerraum zu erzeugen, und muss sich immer noch darum kümmern, wo genau auf der Seite etwas erscheinen wird. Um eine Textstelle hervorzuheben, wird der Zeichensatz geändert, gleichsam wie das Auswechseln des Typenrades einer Schreibmaschine.

Diese Arbeit übernehmen wir für Sie. Werfen Sie einen Blick auf die Standardformate, in denen Sie den Text erhalten.

Formatieren Sie deshalb den Text so wenig wie möglich! Das spart nicht nur Ihnen, sondern auch uns Zeit. Je mehr Sie formatieren, desto mehr müssen wir wieder löschen. Verwenden Sie deshalb nur die grundlegenden Funktionen Ihres Textverarbeitungsprogramms wie Überschriften, Tabellen, Fußnoten und Listen. Setzen Sie den Text linksbündig und nicht im Blocksatz.

Titel:
Machen Sie sich über den Satz des Titels keine Gedanken. Teilen Sie uns lediglich - soweit erforderlich - folgende Daten mit:
  • Autor
  • Titel und Untertitel
  • Übersetzer
  • Widmung
  • Geleitwort oder Vorwort
  • Mitarbeiterverzeichnis
Inhaltsverzeichnis:
Sie brauchen kein Inhaltsverzeichnis erstellen, es würde von uns nicht verwendet werden.
Überschriften:
Verwenden Sie nicht mehr als 4 (bei längeren Texten 5) Hierarchien. Achten Sie darauf, dass die Stufen stimmen.
Stichwortverzeichnis
Das Stichwortverzeichnis müssen Sie nicht formatieren. Wenn Sie einen Index wünschen, müssen Sie uns aber sagen, welche Worte in den Index aufgeommen werden sollen und zu welcher Textstelle ein Bezug hergestellt werden soll. Benutzen Sie hierfür folgendes Muster. Im Text erscheint z.B. folgende Aufzählung:
GmbH, Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft
Im Stichwortregister soll dann unter dem Stichwort Gesellschaftsformen ein Verweis auf diese Textstelle erfolgen, etwa wenn der Text auf S. 23 steht steht im Stichwortregierter: Gesellschaftsformen, 23.

Damit wir Ihre Vorstellungen korrekt umsetzen können, bitten wir Sie deshalb folgendes in dem Manuskript aufzunehmen:
GmbH, Aktiengesellschaft, Kommanditgesellschaft \index{Gesellschaftsformen}

Der Backslash und das Wort Index zeigen uns, dass auf diese Stelle ein Indexverweis erfolgen soll. Da Wort in den geschweiften Klammern ist der Indexbegriff.

Text:
  • Verwenden Sie nur eine Grundschrift und seien Sie sparsam mit den Auszeichnungen.
  • Verwenden Sie bitte keine aufeinander folgende Leerzeichen oder Tabulatoren, um den Text einzurücken.
  • Verwenden Sie keine manuelle Worttrennungen am Zeilenende.
  • Verwenden Sie keinen schattierten Hintergrund, Umrandungen, zentrierten Text, Seitennummerierung, Kopfzeilen oder Fußzeilen.
  • Verwenden Sie keine Makros wie Visual Basic von Microsoft Word.
  • Hervorhebungen können in folgender Form erfolgen:
    • Kursiv, geeignet für Namen, Zitate oder andere integrierte Auszeichnungen
    • KAPTÄLCHEN, geeignet für Eigennamen und Begriffe.
    • Fett für aktive Auszeichnungen, die ins Auge springen sollen wie etwa Stichwörter in einem längeren Textabschnitt.
    • Fette Kursivschrift kann eine weitere Form der Auszeichnung sein.
    • Serifenlose Schrift wird kaum als Gegensatz zur normalen Schrift wahrgenommen und sollte deshalb nicht verwendet werden.
    • Fette serifenlose Schrift als Ersatz für eine kleine Überschrift.
    • Unterstreichungen werden nicht verwendet
  • Sie können Auszeichnungen auch im laufenden Text kennzeichnen durch die Verwendung folgender Markierungen im laufenden Text: (k)kursiv(/k), (f)fett(/f), (kap)Kapitälchen(/kap), (fk)fette Kursivschrift(/fk) und (fs)fett serifenlos(/fs).
Tabellen:
  • Tabellen haben Überschriften.
  • Der Tabelleninhalt wird gewöhnlich in einer kleineren Schrift dargestellt.
Bilder:
  • Verwenden Sie für die Erstellung von Bildern Programme wie Adobe Illustrator, Corel Draw, Macromedia Freehand oder Gimp. Verwenden Sie keine Programme wie Microsoft Excel, Microsoft Powerpoint oder Harvard Graphics.
  • Speichern Sie die Bilder für das Internet mit 72 bis 100 dpi (gif oder jpeg)
  • Speichern Sie Bilder für den Druck mit mindestens 600 dpi, besser 1200 dpi. Für gescannte Fotografien genügen 300 dpi. (eps)


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Last modified: Thu May 15 11:38:06 CEST 2001