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An welche nationalen Traditionen konnte die Ukraine nach Erlangung der Eigenstaatlichkeit bei der Formierung demokratischer Institutionen anknüpfen? Welche Inhalte und Prinzipien konnten und mußten die Grundlage bei der Heranbildung eines nationalen Personalstammes für den Auswärtigen Dienst der unabhängigen Ukraine sein? Diese und andere Fragen des komplizierten Systemwandels in den postsowjetischen Staaten behandeln die Beiträge deutscher und ukrainischer Wissenschaftler und außenpolitischer Praktiker. Sie verdeutlichen am Beispiel der Veränderungen des Systems außenpolitischer Entscheidungsfindung und der Formierung eines nationalen Auswärtigen Dienstes in der Ukraine sowohl die bisher erreichten Ergebnisse bei der Demokratisierung der Gesellschaft als auch die Kompliziertheit dieses Prozesses. Ergänzt werden diese Untersuchungen durch die Einbeziehung sozio-kultureller, wirtschaftlicher und bildungspolitischer Aspekte. Die Publikation leistet so einen substantiellen Beitrag zur aktuellen Diskussion über Stand und Perspektive der Reformprozesse in der postsowjetischen Region.
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