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Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) ist eine der attraktivsten und am schnellsten wachsenden Wirtschaftsregionen der Welt. Für deutsche Investoren stehen aufnahmefähige Märkte und die Standortvorzüge für Direktinvestitionen im Mittelpunkt des Interesses, während Exporteure auf eine Nachfrage von rund 280 Mio. Einwohnern mit stark ansteigendem Durchschnittseinkommen treffen. Trotz der Chancen darf nicht außer Acht gelassen werden, dass ein Engagement in der GUS auch Risiken in sich birgt.
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Überblick
Inhaltsverzeichnis
Das Handbuch GUS zeigt dem Leser, wie diese Risiken minimiert und Geschäftsvorhaben finanziert werden. Es bietet dazu eine umfassende Darstellung der Finanzierungs-, Versicherungs- und Fördermöglichkeiten von Direktinvestitionen und Warenexporten durch nationale und multinationale Finanzinstitutionen und zeigt dem Leser, wie er erfolgreich an der Vergabe von öffentlichen Aufträgen teilnehmen kann.
- Die Abschnitte zwei und drei behandeln typische Exportfinanzierungsinstrumente und Exportfinanzierungsinstitutionen. Vorgestellt werden die Kreditanstalt für Wiederaufbau und die Ausfuhrkreditgesellschaft sowie die EBRD-Handelsförderung für Banken.
- Im vierten Abschnitt werden die Versicherungsmöglichkeiten von Ausfuhrgeschäften behandelt. Hier nimmt die staatliche Ausfuhr- und Kreditversicherung den größten Raum ein. Daneben werden staatliche Exportversicherer im Ausland und private Ausfuhr und Kreditversicherungen vorgestellt.
- Der fünfte Abschnitt beinhaltet sonstige Exportförderprogramme. Neben der Exportförderung der EU geht es um Förderprogramme des Bundes und die Exportförderung der Bundesländer.
- Im Kapitel sechs werden die Finanzierungsmöglichkeiten von Investitionen durch Finanzinstitution dargelegt. In Frage kommen dafür die International Finance Corporation, die Asiatische Entwicklungsbank und insbesondere die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Nationale Anlaufstellen sind die Kreditanstalt für Wiederaufbau und Entwicklung sowie die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft.
- Das Kapitel sieben behandelt die Finanzierungs- und Förderprogramme der EU für Investitionen. An erster Stelle ist hier ENPI (Europäische Nachbarschafts- und Partnerschaftsinitiative) - das zentrale Programm der EU zur Förderung der Wirtschaftsentwicklung in der GUS - zu nennen. Ferner wird das Siebte Europäische Forschungsrahmenprogramm 2007-2013 vorgestellt.
- Die Absicherung von Direktinvestitionen gegen politische Risiken ist Gegenstand des achten Abschnitts. Hier werden vor allem Bundesgarantien und die Angebote der Multilateral Investment Guarantee Agency erörtert. Daran anschließend werden die Finanzierungshilfen der Bundesländer im neunten Kapitel dargelegt.
- Eine bedeutende Erweiterung hat das Handbuch in der 2. Auflage durch die Aufnahme der Angebote der österreichischen Förderbank Austria Wirtschaftsservice erfahren. Damit hat sich der Kreis der Adressaten ausdrücklich um österreichische Bedarfsträger erweitert.
- Die letzten Kapitel sind öffentlichen Aufträgen sowie Informationsstellen vorbehalten.
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