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Wandern und Geburtstag8. Tag, Sonntag, 02.06.2002 Als am Sonntagmorgen Herr Kraus in unser Zimmer kam, wurden viele unerwartet aus dem Schlaf gerissen, um nun doch mit zum Wandern zu gehen oder zumindest mit nach Michelsberg zu fahren. Beim Frühstück gab es deswegen Streit, aber es ließ sich nichts ändern, alle mussten mit als Frau Wiecken pünktlich um 9 Uhr eintraf. Das Wetter war schon die ganze Zeit etwas trüb, und auf dem Weg nach Michelsberg fing es auch noch zu regnen an. Spätestens jetzt war jeder schlecht gelaunt. Frau Wiecken brachte uns zu einer von Bäumen umgebenen Wiese, an der ein kleiner Bach vorbeifloss. Inzwischen waren wir immerhin zu Zehnt, die mitwandern wollten. Wir stiefelten los und ließen die anderen auf der Wiese zurück. Wir spazierten einen Schotterweg entlang bis zu einem kleinen Bach, den wir mit einem großen Sprung überquerten. Von jetzt an gingen wir durch die völlige Wildnis bachaufwärts, dann querfeldein durch einen Laubwald, in dem wunderschöne alte Bäume standen. Nach etwa einer Stunde fanden wir wieder ins Freie und trafen nach ein paar Minuten auf eine Bergbauernfamilie, die uns wie fast alle Menschen in diesem Land freundlich begrüßte. Nach weiterem kurzen Anstieg, kamen wir oben an und hatten einen sehr schönen Ausblick. Zurückwanderten wir wieder durch den Wald und den Weg entlang. Als wir die Zurückgebliebenen erreichten, hatten diese schon ein Lagerfeuer zum Grillen von Würstchen vorbereitet. Gerade als wir fertig mit Essen waren, fing es erneut an zu regnen, und wir fuhren zurück nach Rosia. Am Abend feierten wir Barbaras Geburtstag mit ganz viel Kuchen und Sekt. Anna von Tschammer
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