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Der Aufbruch20. Tag, Freitag, 13.06.2002 Wir erwachten an diesem Freitag wie an jedem anderen Tag auch, doch irgend etwas war anders; nach einiger Zeit wussten wir auch was: Es war unser letzter Tag in Rumänien. Heute würden wir endlich oder auch leider wieder nach München zurückkehren. Wir frühstückten sehr lange und ausgiebig. Danach fingen wir so langsam an, unsere Sachen zusammenzupacken; bei ein paar dauerte es ein bisschen länger, da sie sich zu sehr in unserem Zimmer ausgebreitet hatten, manche waren aber auch schon nach zehn Minuten fertig. Der ganze Tag verlief eigentlich ganz ruhig man spielte Fußball oder half mit, das Zimmer, den Flur, die Küche oder das Bad sauber zumachen oder aber man suchte vergeblich nach verschwundenen Sachen. Am Nachmittag strichen uns Frau Berg und die anderen Lehrer Brote als Reiseproviant und verpackten alles in Alufolie. Spät am Nachmittag trafen wir uns noch einmal alle, um einen Spaziergang durchs Unterdorf zu unternehmen und alles das anzuschauen, was wir in den drei Wochen Sozialpraktikum geschafft hatten. Also zogen wir mit einer riesigen Schar von Kindern durchs Unterdorf und verabschiedeten uns von den Menschen und den Tieren, denen wir in den drei Wochen hoffentlich ein schönes oder besseres Wohnumfeld geschaffen haben. Wieder zurück an der Schule, bereiteten wir uns langsam auf die Abreise vor. Als Laslo mit dem Transitbus kam, packten wir alle unsere Rucksäcke und verstauten sie darin, dann verabschiedeten wir uns von den Lehrern der Schule und stiegen traurig, weil wir dieses schöne Land verlassen mussten, in den Bus. Nach 1-½ Std Fahrt kamen wir am Bahnhof an, doch nach einiger Zeit verkündete eine Durchsage, dass der Zug eine halbe Verspätung habe - wie so Vieles in Rumänien, Schließlich kam er, wir verabschiedeten uns von Frau Wiecken und Laslo und stiegen ein. Nun fing die lange Fahrt an; wir waren wie schon auf der Hinreise in drei Abteilen untergebracht. Nach einiger Zeit des Erfahrungsaustausches in meinem Abteil fingen wir an Karten zu spielen, doch ich war nach mehreren Stunden Spielen so müde, dass ich mich vom Zug in den Schlaf schaukeln ließ. Ludwig Nikolaus Last modified: 2002-12-26 |
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