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Der letzte Tag21. Tag, Samstag, 14.06.2002 Es ist 0.00 Uhr; den letzten Tag unseres Sozialpraktikums verbringen wir im Zug, unsere Klasse besetzt drei Liegeabteile, zwei Drittel der Klasse schlafen schon, nur ein Abteil spielt noch mehr oder weniger munter Karten. Es ist 2 Uhr, der Zug erreicht langsam die Grenze Rumänien/Ungarn, kommt zum Stehen, und nach ein paar Minuten hört man es schon an die Türen klopfen und schreien: »Passport!« Beamte kontrollieren unsere Pässe, ein Angestellter der Zollbehörde fragt uns gelangweilt, ob wir Waffen, Gemälde oder andere verbotene Sachen bei uns haben. Nach einem überzeugenden »Nein!« aus unserem Abteil geht er ebenso gelangweilt weiter. Langsam beschließen wir, unsere Betten ebenfalls zu richten und uns der Nachtruhe hinzugeben. Nach etwa einer Stunde Dösen klopft es erneut: Wir haben die Grenze Ungarn/Österreich erreicht. Der österreichische Zöllner fragt einmal kurz in unser Abteil: »Alles Deutsche hier?« und verschwindet nach einem »Ja« aus dem Abteil, ohne eine Frage gestellt zu haben, in Richtung Ausgang. Endlich geschafft, keine Grenze mehr bis München; es ist ca. 4 Uhr nachts, als wir uns noch einmal zu einem kleinen Schläfchen hinlegen. Draußen wird es langsam hell. Herr Kraus macht alle darauf aufmerksam ihre Sachen zu packen, da wir in wenigen Minuten Wien erreichen. Wir kommen mit leichter Verspätung an; der Anschlußzug wartet schon. Mit dem geht es dann in drei Stunden nach Salzburg. Dort wartet der letzte Zug unserer Reise. Die Sonne begleitete uns die ganze Fahrt über bis kurz vor München. Plötzlich fing es an wie aus Kübel zu regnen. Philipp Heubeck
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