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Thoral Maul: Kommentar zum DBA zwischen Deutschland und Russland
jetzt erhältlich
Das Buch ist zur Hälfte in deutscher und zur Hälfte in englischer Sprache verfasst. Bereits in der Planungsphase einer Investition sollte das Doppelbesteuerungsabkommen berücksichtigt werden. Insbesondere im Steuerrecht kann es von entscheidender Bedeutung sein, sich vor der Durchführung eines Geschäfts genau über die steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten zu informieren, denn nachträgliche Änderungen sind meisten nicht mehr möglich. Die Arbeit verschafft dem Leser einen Überblick über die Inhalte und Regelungen des Doppelbesteuerungsabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation aus dem Jahr 1996. Sie geht dabei auf Besonderheiten und die Erfahrungen bei seiner Anwendung ein. Es wird ferner das Steuersystem Russlands auf dem heutigen Stand kurz umrissen, um dem Leser einen Eindruck davon zu vermitteln, welche Auswirkungen eine steuerliche Veranlagung in Russland hat. Es werden zunächst das OECD-Musterabkommen (OECD-MA) und das DBA Russland kurz vorgestellt. Im darauf folgenden Hauptteil der Arbeit werden die einander entsprechenden Artikel des Musterabkommens und des DBA miteinander verglichen und erläutert. Der Autor hat bewusst das OECD-MA 2003 anstelle der zum Zeitpunkt des Abkommensabschlusses gültigen Fassung zu diesem Vergleich heran gezogen, um auch die neuesten Entwicklungen im internationalen DBA-Recht in die Betrachtungen einfließen lassen zu können. Kapitel 5 stellt das DBA Russland seinem Vorgänger, dem DBA Sowjetunion, gegenüber und Kapitel 6 schließlich erläutert das russische Steuersystem. Grenzüberschreitende wirtschaftliche Aktivitäten von Unternehmen und Privatpersonen haben in der Regel steuerliche Konsequenzen, da sowohl der Ansässigkeitsstaat als auch der Staat, aus dem die Einkünfte stammen, steuerliche Ansprüche erhebt. Der Ansässigkeitsstaat lässt sich dabei zumeist vom Prinzip der unbeschränkten Steuerpflicht auf das gesamte Welteinkommen seiner Steuerinländer leiten, der Quellenstaat hingegen verzichtet nicht schon deshalb (oder gerade deswegen nicht) auf die Besteuerung wirtschaftlicher Vorgänge auf seinem Hoheitsgebiet, weil die Einkünfte ins Ausland fließen. Um im Interesse der Entwicklung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen eine doppelte steuerliche Veranlagung derselben Vorgänge zu vermeiden, schließen Staaten seit über 100 Jahren Doppelbesteuerungsabkommen miteinander ab, in denen sie die steuerlichen Zugriffsrechte auf grenzüberschreitende Geschäftsvorgänge untereinander aufteilen. Das Buch ist zur Hälfte in deutscher und zur Hälfte in englischer Sprache verfasst. Dies kann insbesondere bei Verhandlungen und bei der Korrespondenz mit internationalen Geschäftspartnern ein entscheidende Arbeitserleichterung darstellen.
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