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Kommissionsbericht (2002) zum Beitritt der Slowakei
Die Slowakei hat dem dringenden Handlungsbedarf entsprochen, um zu
gewährleisten, dass die territoriale Organisation eine effektive Anwendung
der Strukturfondsverordnungen ermöglicht. Die rechtlichen Rahmenbedingungen,
die die Anwendung des Besitzstands erlauben, sind nahezu vollständig
geschaffen worden. Die mit der Durchführung der Strukturfonds und des
Kohäsionsfonds beauftragten Stellen, insbesondere die Verwaltungsbehörden und
die Zahlstelle, sind gemäß Aktionsplan festgelegt worden. Allerdings ist das
prioritäre Ziel einer klaren Trennung der Zuständigkeiten und der
Gewährleistung einer effizienten interministeriellen Koordinierung und
insbesondere der Verstärkung der Verwaltungskapazitäten nur in begrenztem
Ausmaß erreicht worden. Die Ausarbeitung der Planungsdokumente durch die
entsprechenden Ministerien für die Durchführung der EU-Strukturfonds konnte
nicht fristgemäss beendet werden. Hinsichtlich des Monitoring- und
Evaluierungssystems sind keine Fortschritte festzustellen. Die im Aktionsplan
vorgesehenen Maßnahmen beim Finanzmanagement und bei den Kontrollverfahren
sind für 2003 vorgesehen. Das prioritäre Ziel im Zusammenhang mit der
Entwicklung der technischen Vorbereitung der Projekte im Rahmen der
Strukturfonds und des Kohäsionsfonds, das ebenfalls im Aktionsplan erwähnt
ist, wurde nicht erreicht. Insgesamt wurden die prioritären Ziele der
Beitrittspartnerschaft für den Bereich Regionalpolitik zum Teil erreicht. Der
in dem Aktionsplan festgelegte Zeitplan wird teilweise eingehalten.
© Europäische Kommission; Last modified 2003-04-16
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