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Kommissionsbericht (2002) zum Beitritt Sloweniens
Fortschritte wurden erzielt bei der Umstrukturierung der
Unternehmen, insbesondere durch Beendigung der Tätigkeit der Slowenischen
Entwicklungsorganisation. Die ausländischen Investitionen haben zugenommen,
doch sind noch weitere Anstrengungen erforderlich, um durch Verbesserung der
geschäftlichen Rahmenbedingungen die Investitionen zu fördern. Bei der
Umstrukturierung, Kommerzialisierung und Liberalisierung im Bereich der
staatlichen Versorgungsbetriebe sind Fortschritte zu verzeichnen,
insbesondere in der Textil-, Schuh- und Stahlindustrie. Die Privatisierung
der großen staatlichen Banken hat ebenfalls Fortschritte gemacht, allerdings
traten im Privatisierungsprozess auch Verzögerungen auf, insbesondere im
Zusammenhang mit einer der Banken. Es wurde die Rechtsgrundlage für die
Privatisierung der Versicherungsgesellschaften geschaffen, der
Privatisierungsprozess selbst hat allerdings noch nicht begonnen. Keine
Fortschritte wurden beim Abbau der Rückstände bei den Grundbuchämtern
erzielt, sie wachsen im Gegenteil trotz des laufenden
Informatisierungsprojekts nach wie vor an. Insgesamt betrachtet wurden die
prioritären Ziele der Beitrittspartnerschaft für den Bereich der
wirtschaftlichen Kriterien teilweise erreicht. Die Durchführung der Maßnahmen
des Aktionsplans verläuft im Großen und Ganzen wie vorgesehen.
© Europäische Kommission; Last modified 2003-05-03
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