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Kommissionsbericht (2002) zum Beitritt Sloweniens
Das neue Normungsinstitut hat seine Arbeit aufgenommen; zurzeit wird das
Personal, wie geplant, aufgestockt. Slowenien hat bisher 99,5 % aller
CEN-Normen, 99 % aller CENELEC-Normen und 91 % der harmonisierten ETSI-Normen
übernommen. Fortschritte wurden erzielt bei der Annahme der traditionellen
sektorspezifischen Rechtsvorschriften und der nach dem neuen Konzept
verfassten Richtlinien, wobei hier allerdings noch weitere Anstrengungen
erforderlich sind. Was die Verwaltungsinfrastruktur angeht, so werden
Anstrengungen unternommen, um die Konformitätsbewertungsgremien und Labors im
Bereich des neuen Konzeptes und des Gesamtkonzepts zu verstärken, aber auch,
um eine angemessene Koordinierung und Effizienz der Arbeit der slowenischen
Marktüberwachungsbehörden sicherzustellen; diese Anstrengungen sollten
fortgesetzt werden. Die Einrichtung des Amtes für Lebensmittel und Ernährung
verzögert sich, und Slowenien muss weiterhin für die Vorbereitung der
betroffenen Verwaltungsbehörden und Marktteilnehmer im Lebensmittelsektor auf
die Umsetzung der Grundsätze der Gemeinschaft im Bereich der
Lebensmittelsicherheit sorgen. Slowenien hat eine interministerielle Gruppe
eingesetzt und einen internen Screeningprozess eingeleitet, um
sicherzustellen, dass die Rechtsvorschriften in den nicht harmonisierten
Bereichen mit Artikel 28, 29 und 30 des Vertrags in Einklang stehen; zurzeit
wird, wie im Aktionsplan vorgesehen, zusätzliches Personal eingestellt. Bei
der Stärkung des Amtes für das öffentliche Auftragswesen und der Staatlichen
Kontrollkommission wurden Fortschritte gemacht, auch bei der im Aktionsplan
vorgesehenen Personalaufstockung; hier sollte man sich um weitere
Fortschritte bemühen. Insgesamt betrachtet wurden die prioritären Ziele der
Beitrittspartnerschaft für den Bereich des freien Warenverkehrs teilweise
erreicht. Die Durchführung der Maßnahmen des Aktionsplans verläuft im Großen
und Ganzen wie vorgesehen.
© Europäische Kommission; Last modified 2003-05-03
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