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Kommissionsbericht (2002) zum Beitritt Sloweniens
Slowenien hat in diesem Bereich bei der Übernahme des Besitzstands in
letzter Zeit durch Verabschiedung des Wassergesetzes und von Gesetzen über
genetisch veränderte Organismen sowie über Strahlenschutz und nukleare
Sicherheit Fortschritte gemacht;. Besondere Aufmerksamkeit sollte nun der
Umsetzung der Richtlinie für integrierten Umweltschutz (IPPC) und der
vollständigen Umsetzung der Naturschutzvorschriften und des verbleibenden
Besitzstandes im Bereich Luftqualität gelten. Die Verwaltungskapazität
Sloweniens wurde auf zentraler Ebene beträchtlich gestärkt; jetzt sollte sich
die Aufmerksamkeit auf die lokale Ebene konzentrieren. Der Ausschuss für
Biotechnologie wurde eingesetzt und ein geeignetes Informationssystem über
genetisch veränderte Organismen eingerichtet. Im Bereich der Chemikalien wird
das neue Informationssystem für die Erfassung von Daten über Chemikalien und
ihre Mengen angewandt. Zurzeit laufen die Vorarbeiten für die Einführung des
integrierten Umweltschutz-Informationssystems, die Einsetzung des Ausschusses
für die Vergabe des Umweltzeichens und die Einsetzung eines Gremiums für die
Überprüfung der Umweltschutzberichte. Slowenien hat Fortschritte gemacht bei
der weiteren Berücksichtigung der Umweltschutzvorschriften bei der
Formulierung und Umsetzung aller anderen sektoralen Politiken, um die
nachhaltige Entwicklung zu fördern. Insgesamt betrachtet wurden die
prioritären Ziele der Beitrittspartnerschaft für den Umweltbereich teilweise
erreicht. Die Durchführung der Maßnahmen des Aktionsplans verläuft wie
vorgesehen.
© Europäische Kommission; Last modified 2003-05-03
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