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Fragen zum mgl. EU-Beitritt der TürkeiIndustrie und KMUAngesichts der Größe und der demografischen Merkmale der Türkei wird ihr Beitritt langfristig voraussichtlich erhebliche Auswirkungen im Industriebereich haben und EU Unternehmen zunehmende Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten bieten. Bei nahezu allen Verbrauchsgütern von den grundlegenderen Gütern bis hin zu Hochtechnologieprodukten stellt die Türkei einen nicht gesättigten Markt dar. Die Auswirkungen des türkischen Beitritts auf die Industriepolitik der EU sowie auf einzelne Branchen, etwa den Textilsektor, den Automobilsektor, den Arzneimittelsektor oder den Schiffbau, müssen weiter geprüft werden. Die türkische Stahlindustrie ist unter den neuen Mitgliedstaaten und Kandidatenländern der wichtigste Produzent. Hier bestehen bereits Verpflichtungen gegenüber der EU, die einzuhalten sind. Die Umstrukturierung des Stahlsektors wird für die Türkei zu einer großen Herausforderung. KMU spielen in der türkischen Wirtschaft insbesondere als Beschäftigungsträger eine zunehmend wichtige Rolle. Ihr Zugang zu Finanzen und das Wirtschaftsklima insgesamt sind weiter verbesserungsbedürftig. Die Entwicklung des KMU-Sektors hat potenzielle Auswirkungen für Wachstum und Beschäftigung und sollte in den kommenden Jahren genau beobachtet werden. © Europäische Kommission 10/2004 |
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