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Finanzindikatoren


Tabelle 6: Finanzindikatoren
1996 1997 1998 1999 2000
in % des Bruttoinlandsprodukts
Bruttoauslandsverschuldung der Volkswirtschaft 61,1 52,9 55,0 56,1 51,6
in % der Exporte
Bruttoauslandsverschuldung der Volkswirtschaft 157,3 116,3 108,7 105,8 82,5
Geldmenge in Mrd. ECU/Euro
- M1 6,0 6,8 7,1 8,3 9,0
- M2 16,0 17,7 18,2 20,8 22,5
- M3 16,2 17,9 18,3 21,0 22,8
Kreditgewährung insgesamt 18,4 26,3 25,9 25,0 27,2
Durchschnittliche kurzfristige Zinssätze in % pro Jahr
- Tagesgeldsatz 23,8 20,8 18,0 14,8 11,1
- Ausleihesatz 28,2 23,0 20,1 17,2 13,1
- Einlagensatz 20,6 17,6 15,4 12,6 9,2
ECU/EUR-Wechselkurse (1 ECU/Euro = ... HUF)
- Durchschnitt des Zeitraums 193,74 211,65 240,57 252,77 260,05
- Ende des Zeitraums 206,91 224,71 252,39 254,70 265,00
1995=100
- Index des effektiven Wechselkurses 85,7 79,6 71,0 66,9 63,3
Währungsreserven in Mio. ECU/Euro
- Währungsreserven (einschl. Gold) 7.773 7.634 8.106 10.883 12.065
- Währungsreserven (ohne Gold) 7.743 7.607 8.081 10.854 12.036

Öffentliche Finanzen:
Die Statistiken der Beitrittsländer über das öffentliche Defizit und den öffentlichen Schuldenstand sind vorläufig, insoweit als diese Statistiken den Anforderungen der EU-Methodik noch nicht voll entsprechen. Allgemein gesagt entspricht das Defizit/der Überschuss des Staates dem Konzept des konsolidierten Finanzierungssaldos des Staates gemäß dem Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 95). Der Schuldenstand des Staates ist definiert als der konsolidierte Bruttoschuldenstand zum Nominalwert am Jahresende. Die Reihen liegen ab 1997 vor; die Angaben für 1996 sind Annäherungswerte, die auf der GFS-Methodik des IWF beruhen. Die Bruttoauslandsverschuldung betrifft die Volkswirtschaft und umfasst kurz- und langfristige Papiere, aber keine Kapitalbeteiligungen oder Geldmarktpapiere. Die Angaben über die ausstehenden Verbindlichkeiten stammen von der OECD, die Daten über das BIP von Eurostat. Für das Verhältnis der Bruttoauslandsverschuldung zu den Exporten wird die Definition der Volkwirtschaftlichen Gesamtrechnungen für die Exporte von Waren und Dienstleistungen herangezogen (Quelle Eurostat). Die Angaben für 2000 sind Schätzwerte von Eurostat, die auf den gemeinsamen Reihen von OECD, IWF, BIZ und Weltbank beruhen.
Geldmenge
Die Geldmenge sind die Bestände zum Jahresende, wie sie Eurostat mitgeteilt wurden. M1 umfasst in der Regel das im Umlauf befindliche Bargeld sowie Sichteinlagen bei Banken. M2 umfasst M1 sowie Spareinlagen und sonstige kurzfristige Forderungen gegenüber Banken. M3 entspricht M2 zuzüglich verschiedene weniger liquide oder längerfristige Anlagen. Nicht alle Staaten erstellen Reihen für M3. Bei der Kreditgewährung insgesamt handelt es sich um die Kreditgewährung von inländischen geldschöpfenden Kredit- und Finanzinstituten (MFI) an inländische Nicht-MFI.
Zinssätze:
Jährliche Durchschnittssätze auf der Grundlage der Eurostat mitgeteilten monatlichen Reihen. Die Ausleihesätze beziehen sich auf Darlehen von Banken an Unternehmen mit Laufzeiten von über einem Jahr. Die Einlagesätzen betreffen Einlagen bei Banken mit einer vereinbarten Fälligkeit bis zu einem Jahr. Tagesgeldsätze entsprechen den 1-Tages-Interbanksätzen.
Wechselkurse:
Die ECU-Wechselkurse sind die der GD Wirtschaft und Finanzen offiziell bis zum 1. Januar 1999, d. h. bis zu dem Zeitpunkt, an dem die ECU durch den Euro ersetzt wurde, mitgeteilten Kurse. Die Euro-Wechselkurse sind die Referenzkurse der Europäischen Zentralbank. Der (nominale) Index des effektiven Wechselkurses, wie er Eurostat mitgeteilt wird, ist nach den wichtigsten Handelspartnern gewichtet.
Währungsreserven
Die Währungsreserven sind die Bestände zum Jahresende, wie sie Eurostat mitgeteilt wurden. Die Währungsreserven sind definiert als die Summe der von der Zentralbank gehaltenen Gold- und Devisenbestände und SZR, der Reserveposition des Landes im IWF sowie der sonstigen Forderungen der Zentralbank gegenüber Gebietsfremden. Die Goldbestände werden zum Marktpreis zum Jahresende bewertet.

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