Magische PilzeFlaschengeist und Zauberbuch hatte Buschka von einem hutzeligen Kräuterweib erhalten, das im Finsterwald lebte und sich von Wurzeln ernährte, magische Pilze sammelte und diese auf dem Marktplatz verkaufte. Eines schönen Tages kam das Hutzelweibchen auf die Lichtung, einen Weidenkorb tragend und sah Buschka mundharmonikaspielend auf der grünen Wiese vor dem Schloß. Buschka bot ihr einen Schluck kühlen und klaren Wassers an, da die Alte sich bei ihrem Marsch erhitzt hatte. Dankbar trank sie aus dem Krug. Daraufhin begann sie an dem blumengemusterten Tuch zu nesteln, das sie, wohl um die Pilze vor Sonnenlicht zu schützen, über den Korb gespannt hatte. Buschka staunte, als sie in den aufgedeckten Korb blickte und keinen einzigen Pilz sah. An Stelle der Pilze sah sie eine im Licht der fünften Jahreszeit grün funkelnde Flasche, in der sich etwas bewegte, das aussah wie dunkler Qualm. Neben der Flasche lag ein Buch. Diese Zauberutensilien zog die Hexe aus dem Korb und sagte: »Diesen Hausgeist schenke ich Dir samt Buch. Er ist Dir dienstbar. Gib die Flasche weiter, bevor Du stirbst.« Buschka fragte: »Habe ich meine Seele dem Teufel verschreiben, wenn ich den Spiritum behalte?« »Nein, Deine Seele bleibt bei Gott. Besitzt Du aber die Flasche in Deiner Todesstunde, so fährst Du zur Hölle.«
|