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	<title>Kommentare für FiFo Ost</title>
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	<description>FiFo Ost</description>
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		<title>Kommentar zu Urheberschutz &#8212; Leistungsschutzrecht für Presseverlage von Eigentümer</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=3407&#038;cpage=1#comment-7012</link>
		<dc:creator>Eigentümer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 19:46:26 +0000</pubDate>
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		<description>Höchste Zeit, dass die Piraten den Presseverlagen ein bisschen auf die Füße treten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Höchste Zeit, dass die Piraten den Presseverlagen ein bisschen auf die Füße treten.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Geschichte und Wesen des Urheberrechts von Piraten und das geistige Eigentum &#124; FiFo Ost</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=3331&#038;cpage=1#comment-6977</link>
		<dc:creator>Piraten und das geistige Eigentum &#124; FiFo Ost</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 14:16:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Es wird neuerdings die Absurdität vorgebracht, geistiges Eigentum sei ein Menschenrecht. Dann müssten allerdings Sony, Siemens, IBM, Bertelsmann (Random), Hachette, Penguin, Disney, Microsoft, Viacom etc. sehr menschlich sein, weil sie ja ganz viele Menschenrechte ihr eigen nennen. Umgekehrt fragt man sich auch, wieso all die Urheber so gerne für eine Umsatzbeteiligung von fünf oder zehn Prozent auf ihre Menschenrechte verzichten. Und ganz schlimm, vor allem für die Tatort-Drehbuchautoren: Bei Filmen ist sogar gesetzlich die Übertragung dieses Menschenrechts auf den Filmhersteller als Regelfall vorgesehen. Wer Filmhersteller ist, richtet sich nicht danach, wer einen künstlerisch-schöpferischen Beitrag zur Herstellung des Films geleistet hat, sondern wer das unternehmerische Risiko für die Filmherstellung trägt. Also, liebe Tatortautoren: Nicht die Linken, Piraten oder Grüne wollen euch euer angebliches Menschenrecht wegnehmen. Das ist schon jetzt im Gesetz so vorgesehen (und einer der wenigen, der sich dagegen ausspricht, bin ich). [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Es wird neuerdings die Absurdität vorgebracht, geistiges Eigentum sei ein Menschenrecht. Dann müssten allerdings Sony, Siemens, IBM, Bertelsmann (Random), Hachette, Penguin, Disney, Microsoft, Viacom etc. sehr menschlich sein, weil sie ja ganz viele Menschenrechte ihr eigen nennen. Umgekehrt fragt man sich auch, wieso all die Urheber so gerne für eine Umsatzbeteiligung von fünf oder zehn Prozent auf ihre Menschenrechte verzichten. Und ganz schlimm, vor allem für die Tatort-Drehbuchautoren: Bei Filmen ist sogar gesetzlich die Übertragung dieses Menschenrechts auf den Filmhersteller als Regelfall vorgesehen. Wer Filmhersteller ist, richtet sich nicht danach, wer einen künstlerisch-schöpferischen Beitrag zur Herstellung des Films geleistet hat, sondern wer das unternehmerische Risiko für die Filmherstellung trägt. Also, liebe Tatortautoren: Nicht die Linken, Piraten oder Grüne wollen euch euer angebliches Menschenrecht wegnehmen. Das ist schon jetzt im Gesetz so vorgesehen (und einer der wenigen, der sich dagegen ausspricht, bin ich). [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Urheberschutz &#8212; Leistungsschutzrecht für Presseverlage von Ulf J. Froitzheim</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=3407&#038;cpage=1#comment-6951</link>
		<dc:creator>Ulf J. Froitzheim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 12:43:27 +0000</pubDate>
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		<description>@ x300 

Sie sind hier bereits auf Herrn Höffners Website. Ich habe zwar noch nicht gefunden, wofür das kürzlich FiFo steht, auch nicht hier: http://www.fifoost.org/wordpress/?page_id=2 , aber FiFo Ost ist offenbar nur ein Nick von Eckhard Höffner. 

Außerhalb dieser Website steht Fifo für First In, First Out, also: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ x300 </p>
<p>Sie sind hier bereits auf Herrn Höffners Website. Ich habe zwar noch nicht gefunden, wofür das kürzlich FiFo steht, auch nicht hier: <a href="http://www.fifoost.org/wordpress/?page_id=2" rel="nofollow">http://www.fifoost.org/wordpress/?page_id=2</a> , aber FiFo Ost ist offenbar nur ein Nick von Eckhard Höffner. </p>
<p>Außerhalb dieser Website steht Fifo für First In, First Out, also: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Urheberschutz &#8212; Leistungsschutzrecht für Presseverlage von x3oo</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=3407&#038;cpage=1#comment-6920</link>
		<dc:creator>x3oo</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 14:15:08 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Höffner, haben Sie auch eine eigene Website? Ich suche Informationen von Ihnen. Bspw. die Folien zu ihrem Collaboration Vortrag etc...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Höffner, haben Sie auch eine eigene Website? Ich suche Informationen von Ihnen. Bspw. die Folien zu ihrem Collaboration Vortrag etc&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Elf Worte, Schnipsel und das Leistungsschutzrecht der Presse von Urheberschutz &#8212; Leistungsschutzrecht für Presseverlage &#124; FiFo Ost</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=1954&#038;cpage=1#comment-6543</link>
		<dc:creator>Urheberschutz &#8212; Leistungsschutzrecht für Presseverlage &#124; FiFo Ost</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 13:34:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] geht? Um das Umverteilen der Gewinne (exemplarisch von Google auf Burda). Der Rest steht schon hier; ergänzen muss man das Trauerspiel [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] geht? Um das Umverteilen der Gewinne (exemplarisch von Google auf Burda). Der Rest steht schon hier; ergänzen muss man das Trauerspiel [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Geschichte und Wesen des Urheberrechts von Eckhard Höffner</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=1640&#038;cpage=1#comment-6091</link>
		<dc:creator>Eckhard Höffner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 11:28:02 +0000</pubDate>
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		<description>@ Gerhard
In Band 2 (Bd. 1 behandelt ganz andere Themen) geht es nicht um den doch eher banalen Aspekt, dass die an sich naturgegebene freie Nutzbarkeit der Werke zur Vernichtung der Monopolchancen führt, sondern (unter anderem) um die Frage, ob man hieraus einfach auf das Gegenteil schließen kann nach dem simplen Motto: Viel hilft viel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Gerhard<br />
In Band 2 (Bd. 1 behandelt ganz andere Themen) geht es nicht um den doch eher banalen Aspekt, dass die an sich naturgegebene freie Nutzbarkeit der Werke zur Vernichtung der Monopolchancen führt, sondern (unter anderem) um die Frage, ob man hieraus einfach auf das Gegenteil schließen kann nach dem simplen Motto: Viel hilft viel.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Geschichte und Wesen des Urheberrechts von Schröder</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=1640&#038;cpage=1#comment-6081</link>
		<dc:creator>Schröder</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 16:37:38 +0000</pubDate>
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		<description>@ Gerhard: Haben sie das Buch überhaupt gelesen? Gerade in dem Buch wird dargestellt, dass die Honorare der Autoren ohne Urheberrecht um ein vielfaches *größer* waren als nach der Einführung. Und zwar um Faktoren!

Weiterhin schlägt der Autor keinesfalls die Abschaffung des Urheberrechts vor, sondern eine Anpassung, die die Erkenntnisse auf die heutige Situation übertragen soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Gerhard: Haben sie das Buch überhaupt gelesen? Gerade in dem Buch wird dargestellt, dass die Honorare der Autoren ohne Urheberrecht um ein vielfaches *größer* waren als nach der Einführung. Und zwar um Faktoren!</p>
<p>Weiterhin schlägt der Autor keinesfalls die Abschaffung des Urheberrechts vor, sondern eine Anpassung, die die Erkenntnisse auf die heutige Situation übertragen soll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Albanien — Historischer Überblick von Linda</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=64&#038;cpage=1#comment-6047</link>
		<dc:creator>Linda</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 22:21:06 +0000</pubDate>
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		<description>Ein echt super Rückblick in der Zeit. Sehr interessant.

Liebe Grüße
Linda</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein echt super Rückblick in der Zeit. Sehr interessant.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Linda</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Geschichte und Wesen des Urheberrechts von Gerhard</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=1640&#038;cpage=1#comment-6040</link>
		<dc:creator>Gerhard</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:54:44 +0000</pubDate>
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		<description>Diese Untersuchung ist sicherlich hilfreich bei der Beurteilung der Vorzüge und Nachteile des Urheberrechts.

Doch auch diese Untersuchung kann das grundsätzliche Dilemma nicht ändern.

Zunächst einmal schon alleine deshalb, weil der Untersuchung lediglich Druckerzeugnisse in der vorindustriellen Zeit zugrundeliegen und damit nur noch schwer mit den heutigen Anforderungen vergleichbar ist.

Unzweifelhaft ist das Urheberrecht beziehungsweise das Copyright nicht etwa auf Betreiben der Autoren, sondern der Verlage entstanden. Natürlich hat auch ein Autor ein wirtschaftliches Interesse an seinen Werken, das wirtschaftliche Interesse des Verlags ist jedoch sehr viel größer. Deshalb wollten die Verlage das Recht, ein Monopol für das jeweilige Werk zu schützen. Dass Monopole noch nie einer Gesellschaft gut getan haben, dürfte unbestritten sein. Insoweit ist auch das Urheberrecht abzulehnen.

Doch die andere Seite darf man auch nicht übersehen, eine Seite, die zu dem Zeitraum, über den die Untersuchung erstellt wurde, noch nicht einmal absehbar war.

Beim Urheberrecht geht es schließlich nicht nur um Bücher, die sich von vielen anderen durch das Urheberrecht geschützten Werken schon alleine dadurch unterscheiden, dass ein Autor zwar viel Zeit und Herzblut für sein Werk opfert, jedoch keine finanziellen Aufwendungen hat, wenn wir von der zurecht umstrittenen Praxis wissenschaftlicher Verlage einmal absehen.

Durch das Urheberrecht werden viele Werke geschützt, die mit einem erheblichen finanziellen Aufwand, bei einem inneren können das mehrere 100 Millionen sein, produziert worden sind. Ohne Urheberrecht würde es diese Werke nicht geben, aus dem ganz einfachen Grund, jeder andere könnte eine Kopie des Werks ziehen und vermarkten. Da der Kopierer jedoch nicht die Investitionskosten für die Erstellung des Werkes hatte, kann er natürlich viel billiger sein, der Produzent schaut in die Röhre. Womit übrigens auch ein Vergleich zum Patentrecht herstellbar ist.

Ähnliches, wenn auch nicht mit dem finanziellen Aufwand, der in der Filmindustrie üblich ist, gilt beispielsweise auch für Auftragsvergabe an Fotografen. Auch hier können die Kosten für eine Fotoserie, aus der nur ein einziges Foto, nämlich das Beste, vom Auftraggeber abgenommen wird, in den sechsstelligen Bereich gehen. Die Aufträge würden mit Sicherheit nicht erteilt, wenn jeder Mitbewerber des Auftraggebers die Fotos ungefragt und unentgeltlich übernehmen könnte.

Im Bereich der Musik nähert man sich allerdings wieder den Bedingungen der Studie, obwohl auch in diesem Bereich selbst in Zeiten der nahezu kostenlosen Verbreitungsmöglichkeit über das Internet nicht unerhebliche Investitionen erforderlich sind. Studios werden nun mal nicht kostenlos zur Verfügung gestellt, Tontechniker arbeiten auch nicht für ein &quot;Vergelts Gott&quot;.

Überall dort, wo erhebliche Investitionen erforderlich sind, wird man um einen Schutz für einen begrenzten Zeitraum nicht herumkommen. Egal ob im Urheberrecht oder im Patentrecht. Allerdings, das Urheberrecht sollte eigentlich den oder die Urheber, das Patentrecht den oder die Konstrukteure und in beiden Fällen die Investoren beziehungsweise Arbeitgeber vor einer wirtschaftlichen Ausschlachtung durch Dritte während der Schutzfristen schützen.

Also das oben beschriebene, mit den Kopien wird das Geld gemacht, die eigentlichen Urheber und ihre Investoren gehen nahezu leer aus.

Etwas ganz anderes ergibt sich bei der Privatkopie. An der Privatkopie gibt es kein wirtschaftliches Interesse des Kopierenden, wenn man mal von dem ersparten Kaufpreis absieht. Insoweit sollte sie auch ganz anders behandelt werden, denn dabei geht es nicht um Plagiate beziehungsweise digitale 1:1 Kopien, die wiederum vermarktet werden.

Auch damit kann natürlich ein wirtschaftlicher Schaden beim Urheber beziehungsweise Investor entstehen, der jedoch im Gegensatz zur Zweitvermarktung mangels Urheberrecht wirtschaftlich im großen Maßstab nicht eingeschätzt werden kann. Denn im Bereich der Privatkopie stellt sich immer die berechtigte Frage, ob das Original gekauft worden wäre, wenn es die Möglichkeit der Kopie nicht geben würde. Ich vermute, dass man in 99 % der Fälle sagen kann, das Original wäre nicht gekauft worden. Das ist nicht viel anders als abzuwarten, bis zwei Bücher, die zusammen Euro 100 kosten, aus einer öffentlichen Bibliothek entliehen werden können. Denn auch in diesem Fall entstehen weder dem Autor noch dem Verlag irgendwelche Einbußen, wer sich Euro 100 für zwei Bücher nicht leisten kann, wird sie auch nicht kaufen. Im Gegenteil, in diesem Fall (öffentliche Bibliothek) kann es sogar ein Gewinn von Autor und Verleger sein, wenn nämlich die Bibliothek die Bücher erst auf Anfragen mehrerer Kunden erwirbt.

Zum Schluss noch zu einigen Kommentaren, die nicht nur das Urheberrecht, sondern auch das Patentrecht abschaffen möchten. Die Rede ist in diesen Kommentaren von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Doch wissenschaftliche Erkenntnisse können überhaupt nicht patentiert werden. Mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die in anerkannten Verlagen publiziert werden, verdienen zwar die Verleger mehr oder minder viel Geld, die Autoren oft genug überhaupt nichts, insbesondere, wenn sie auch noch einen Kostenvorschuss leisten müssen, doch das Wissen steht weltweit zur Verfügung.

Patente werden nicht von Wissenschaftlern entwickelt, sondern von Technikern, die sich oft allgemein verfügbare wissenschaftliche Erkenntnisse zu Nutze machen, um daraus neue Techniken zu entwickeln.

So sinnvoll es ist, über Sinn und Unsinn von Urheberrecht und Patentrecht zu diskutieren, so macht es wenig Sinn, das Kind mit dem Bad auszuschütten, zumal man wohl kaum ernst genommen wird, wenn man einfach nur dagegen ist und insbesondere keine Alternativen aufzeigen kann. Etwas geheim zuhalten, was unter anderem auch bedeuten würde, etwas nicht zu produzieren (beispielsweise ließe sich die Zusammensetzung eines Medikaments durch einen Chemiker ziemlich schnell ermitteln, der Aufwand muss jedoch noch nicht einmal sein, denn in der Arzneimittel-Prüfung wird sowieso alles öffentlich, also etwas geheim zuhalten, was man erfunden hat würde überhaupt niemandem etwas nützen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Untersuchung ist sicherlich hilfreich bei der Beurteilung der Vorzüge und Nachteile des Urheberrechts.</p>
<p>Doch auch diese Untersuchung kann das grundsätzliche Dilemma nicht ändern.</p>
<p>Zunächst einmal schon alleine deshalb, weil der Untersuchung lediglich Druckerzeugnisse in der vorindustriellen Zeit zugrundeliegen und damit nur noch schwer mit den heutigen Anforderungen vergleichbar ist.</p>
<p>Unzweifelhaft ist das Urheberrecht beziehungsweise das Copyright nicht etwa auf Betreiben der Autoren, sondern der Verlage entstanden. Natürlich hat auch ein Autor ein wirtschaftliches Interesse an seinen Werken, das wirtschaftliche Interesse des Verlags ist jedoch sehr viel größer. Deshalb wollten die Verlage das Recht, ein Monopol für das jeweilige Werk zu schützen. Dass Monopole noch nie einer Gesellschaft gut getan haben, dürfte unbestritten sein. Insoweit ist auch das Urheberrecht abzulehnen.</p>
<p>Doch die andere Seite darf man auch nicht übersehen, eine Seite, die zu dem Zeitraum, über den die Untersuchung erstellt wurde, noch nicht einmal absehbar war.</p>
<p>Beim Urheberrecht geht es schließlich nicht nur um Bücher, die sich von vielen anderen durch das Urheberrecht geschützten Werken schon alleine dadurch unterscheiden, dass ein Autor zwar viel Zeit und Herzblut für sein Werk opfert, jedoch keine finanziellen Aufwendungen hat, wenn wir von der zurecht umstrittenen Praxis wissenschaftlicher Verlage einmal absehen.</p>
<p>Durch das Urheberrecht werden viele Werke geschützt, die mit einem erheblichen finanziellen Aufwand, bei einem inneren können das mehrere 100 Millionen sein, produziert worden sind. Ohne Urheberrecht würde es diese Werke nicht geben, aus dem ganz einfachen Grund, jeder andere könnte eine Kopie des Werks ziehen und vermarkten. Da der Kopierer jedoch nicht die Investitionskosten für die Erstellung des Werkes hatte, kann er natürlich viel billiger sein, der Produzent schaut in die Röhre. Womit übrigens auch ein Vergleich zum Patentrecht herstellbar ist.</p>
<p>Ähnliches, wenn auch nicht mit dem finanziellen Aufwand, der in der Filmindustrie üblich ist, gilt beispielsweise auch für Auftragsvergabe an Fotografen. Auch hier können die Kosten für eine Fotoserie, aus der nur ein einziges Foto, nämlich das Beste, vom Auftraggeber abgenommen wird, in den sechsstelligen Bereich gehen. Die Aufträge würden mit Sicherheit nicht erteilt, wenn jeder Mitbewerber des Auftraggebers die Fotos ungefragt und unentgeltlich übernehmen könnte.</p>
<p>Im Bereich der Musik nähert man sich allerdings wieder den Bedingungen der Studie, obwohl auch in diesem Bereich selbst in Zeiten der nahezu kostenlosen Verbreitungsmöglichkeit über das Internet nicht unerhebliche Investitionen erforderlich sind. Studios werden nun mal nicht kostenlos zur Verfügung gestellt, Tontechniker arbeiten auch nicht für ein &#8220;Vergelts Gott&#8221;.</p>
<p>Überall dort, wo erhebliche Investitionen erforderlich sind, wird man um einen Schutz für einen begrenzten Zeitraum nicht herumkommen. Egal ob im Urheberrecht oder im Patentrecht. Allerdings, das Urheberrecht sollte eigentlich den oder die Urheber, das Patentrecht den oder die Konstrukteure und in beiden Fällen die Investoren beziehungsweise Arbeitgeber vor einer wirtschaftlichen Ausschlachtung durch Dritte während der Schutzfristen schützen.</p>
<p>Also das oben beschriebene, mit den Kopien wird das Geld gemacht, die eigentlichen Urheber und ihre Investoren gehen nahezu leer aus.</p>
<p>Etwas ganz anderes ergibt sich bei der Privatkopie. An der Privatkopie gibt es kein wirtschaftliches Interesse des Kopierenden, wenn man mal von dem ersparten Kaufpreis absieht. Insoweit sollte sie auch ganz anders behandelt werden, denn dabei geht es nicht um Plagiate beziehungsweise digitale 1:1 Kopien, die wiederum vermarktet werden.</p>
<p>Auch damit kann natürlich ein wirtschaftlicher Schaden beim Urheber beziehungsweise Investor entstehen, der jedoch im Gegensatz zur Zweitvermarktung mangels Urheberrecht wirtschaftlich im großen Maßstab nicht eingeschätzt werden kann. Denn im Bereich der Privatkopie stellt sich immer die berechtigte Frage, ob das Original gekauft worden wäre, wenn es die Möglichkeit der Kopie nicht geben würde. Ich vermute, dass man in 99 % der Fälle sagen kann, das Original wäre nicht gekauft worden. Das ist nicht viel anders als abzuwarten, bis zwei Bücher, die zusammen Euro 100 kosten, aus einer öffentlichen Bibliothek entliehen werden können. Denn auch in diesem Fall entstehen weder dem Autor noch dem Verlag irgendwelche Einbußen, wer sich Euro 100 für zwei Bücher nicht leisten kann, wird sie auch nicht kaufen. Im Gegenteil, in diesem Fall (öffentliche Bibliothek) kann es sogar ein Gewinn von Autor und Verleger sein, wenn nämlich die Bibliothek die Bücher erst auf Anfragen mehrerer Kunden erwirbt.</p>
<p>Zum Schluss noch zu einigen Kommentaren, die nicht nur das Urheberrecht, sondern auch das Patentrecht abschaffen möchten. Die Rede ist in diesen Kommentaren von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Doch wissenschaftliche Erkenntnisse können überhaupt nicht patentiert werden. Mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, die in anerkannten Verlagen publiziert werden, verdienen zwar die Verleger mehr oder minder viel Geld, die Autoren oft genug überhaupt nichts, insbesondere, wenn sie auch noch einen Kostenvorschuss leisten müssen, doch das Wissen steht weltweit zur Verfügung.</p>
<p>Patente werden nicht von Wissenschaftlern entwickelt, sondern von Technikern, die sich oft allgemein verfügbare wissenschaftliche Erkenntnisse zu Nutze machen, um daraus neue Techniken zu entwickeln.</p>
<p>So sinnvoll es ist, über Sinn und Unsinn von Urheberrecht und Patentrecht zu diskutieren, so macht es wenig Sinn, das Kind mit dem Bad auszuschütten, zumal man wohl kaum ernst genommen wird, wenn man einfach nur dagegen ist und insbesondere keine Alternativen aufzeigen kann. Etwas geheim zuhalten, was unter anderem auch bedeuten würde, etwas nicht zu produzieren (beispielsweise ließe sich die Zusammensetzung eines Medikaments durch einen Chemiker ziemlich schnell ermitteln, der Aufwand muss jedoch noch nicht einmal sein, denn in der Arzneimittel-Prüfung wird sowieso alles öffentlich, also etwas geheim zuhalten, was man erfunden hat würde überhaupt niemandem etwas nützen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Geschichte und Wesen des Urheberrechts von Copy and Learn :: ParanoidAndroid</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=3331&#038;cpage=1#comment-5360</link>
		<dc:creator>Copy and Learn :: ParanoidAndroid</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 01:32:22 +0000</pubDate>
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		<description>[...] kann man das Buch bspw. bei http://www.fifoost.org/wordpress/?p=3331 , wo man auch Auszüge und weiterführende Links [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] kann man das Buch bspw. bei <a href="http://www.fifoost.org/wordpress/?p=3331" rel="nofollow">http://www.fifoost.org/wordpress/?p=3331</a> , wo man auch Auszüge und weiterführende Links [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kasachstan &#8212; Überblick von Stuew</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=1421&#038;cpage=1#comment-4718</link>
		<dc:creator>Stuew</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 22:03:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fifoost.org/wordpress/?p=1421#comment-4718</guid>
		<description>Hallo,
welche Voraussetzungen müssen bei einer Reise nach Kasachstan erfüllt werden. Benötigt man ein Visa, und wo muß es beantragt werden ??
Danke, mit freundlichen Grüßen
Dietmar Stüwe</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
welche Voraussetzungen müssen bei einer Reise nach Kasachstan erfüllt werden. Benötigt man ein Visa, und wo muß es beantragt werden ??<br />
Danke, mit freundlichen Grüßen<br />
Dietmar Stüwe</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Neues Bilanzrecht in Kraft von SOE</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=963&#038;cpage=1#comment-4282</link>
		<dc:creator>SOE</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 21:58:57 +0000</pubDate>
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		<description>Kann leider den Zusammenhang zum neuen Bilanzrecht nicht ganz erkennen!?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kann leider den Zusammenhang zum neuen Bilanzrecht nicht ganz erkennen!?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Geschichte und Wesen des Urheberrechts von Geschichte und Wesen des Urheberrechts &#124; FiFo Ost</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=3331&#038;cpage=1#comment-4124</link>
		<dc:creator>Geschichte und Wesen des Urheberrechts &#124; FiFo Ost</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 10:41:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fifoost.org/wordpress/?p=3331#comment-4124</guid>
		<description>[...] 2. Auflage von Bd. 1 ist erschienen:  weitere Informationen.  Band 1  (518 + 10 Seiten): 48,00 Euro (ISBN: 978-3-930893-18-8) Band 2 (434 + 14 Seiten): 68,00 [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] 2. Auflage von Bd. 1 ist erschienen:  weitere Informationen.  Band 1  (518 + 10 Seiten): 48,00 Euro (ISBN: 978-3-930893-18-8) Band 2 (434 + 14 Seiten): 68,00 [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Historischer Überblick — Serbien von Jugoslawien geschichte &#124; Migrainemanual</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=1661&#038;cpage=1#comment-3817</link>
		<dc:creator>Jugoslawien geschichte &#124; Migrainemanual</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 19:16:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fifoost.org/wordpress/?p=1661#comment-3817</guid>
		<description>[...] Historischer &#220;berblick &#8212; Serbien &#124; FiFo OstDrei Religionen, zwei Alphabete, f&#252;nf Sprachst&#228;mme: Der Balkan birgt eine gro&#223;e ethnische und kulturelle Vielfalt, aber auch viel Z&#252;ndstoff und Potenzial f&#252;r &#8230; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Historischer &#220;berblick &#8212; Serbien | FiFo OstDrei Religionen, zwei Alphabete, f&#252;nf Sprachst&#228;mme: Der Balkan birgt eine gro&#223;e ethnische und kulturelle Vielfalt, aber auch viel Z&#252;ndstoff und Potenzial f&#252;r &#8230; [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Neues Bilanzrecht in Kraft von Herbert Piegler</title>
		<link>http://www.fifoost.org/wordpress/?p=963&#038;cpage=1#comment-3733</link>
		<dc:creator>Herbert Piegler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 22:08:03 +0000</pubDate>
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		<description>wurde in der türkei 2010 ärtztlich behandelt.proforma rechnung wurde aus rodos an mich gesand. 120.oo€ habe ich überwiesen bekomme jedoch keine rechnung trotz mehreren anfragen.ich glaube die wollen sich die mw-steuernabgaben entziehen.
wie soll ich reagieren um zu meiner bereitz bezahlten rechnung zu kommen.
danke für ihre antwort.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wurde in der türkei 2010 ärtztlich behandelt.proforma rechnung wurde aus rodos an mich gesand. 120.oo€ habe ich überwiesen bekomme jedoch keine rechnung trotz mehreren anfragen.ich glaube die wollen sich die mw-steuernabgaben entziehen.<br />
wie soll ich reagieren um zu meiner bereitz bezahlten rechnung zu kommen.<br />
danke für ihre antwort.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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