EIB stellt 16 Mio. EUR für Infrastrukturvorhaben in Rumänien bereit

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der zur Société Générale S.A.-Gruppe gehörenden Banca Româna Pentru Dezvoltare (BRD) ein Globaldarlehen von 16 Mio EUR zur Finanzierung kleiner und mittlerer öffentlicher Infrastrukturvorhaben in Rumänien zur Verfügung.

Bei der Finanzierung in Rumänien handelt es sich bereits um das vierte Globaldarlehen der EIB an das Bankhaus BRD. Damit hat die EIB diesem Finanzinstitut jetzt insgesamt 100 Mio EUR zur Verfügung gestellt. Das zuletzt gewährte Darlehen wird der Kofinanzierung kleiner und mittlerer Vorhaben in den Bereichen Umweltschutz, Energie und Energieeinsparung sowie Infrastruktur dienen.

Die BRD ist eine der führenden Banken für die Finanzierung von kommunalen Investitionsvorhaben. Sie möchte dieses Globaldarlehen nutzen, um ihre Position durch eine Ausweitung ihrer Finanzierungstätigkeit zugunsten von Kommunen und staatlichen Dienstleistungsunternehmen zu festigen.

Der BRD wird im Rahmen des heute unterzeichneten Globaldarlehens auch die Fazilität für kommunale Finanzierungen zugute kommen ? eine besondere Fazilität, die von der Europäischen Kommission im Rahmen ihres PHARE-Programms unterstützt wird. Ziel dieser Fazilität ist es, die Finanzinstitute bei ihren Bemühungen um eine Vergabe langfristiger Darlehen für die Finanzierung kleiner Infrastrukturvorhaben von Kommunen bzw. öffentlichen oder privaten Unternehmen zu unterstützen. Sie wird für die BRD Anreize für die Weiterleitung von EIB-Mitteln an Kommunen schaffen.

Seit 1990 hat die EIB in Rumänien Darlehen in Höhe von etwa 3,3 Mrd EUR zur Finanzierung von Projekten bereitgestellt, die der Förderung der Integration des Landes in die EU dienen und dazu beitragen, dass Rumänien die EU-Beitrittskriterien erfüllt und der Union somit wie geplant im Jahr 2007 beitreten kann. Bisher hat die Bank sieben Globaldarlehen im Gesamtbetrag von 182 Mio EUR an sechs Partnerinstitute in Rumänien vergeben.

Seit 1990 hat die EIB für Projekte in den neuen Mitgliedstaaten Mittel- und Osteuropas und in den Beitrittsländern (Rumänien und Bulgarien) mehr als 27 Mrd EUR bereitgestellt. Sie ist die wichtigste ausländische Finanzierungsquelle für Vorhaben in dieser Region.

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