Kategorie-Archiv: Rumänien

Refinancing of CEE countries after Greece’s financial crisis

In the following paper I analysed the development of the refinancing costs of the central european countries after the financial crisis of Greece. The financial status of most of the CEE countries is better than the average of the members of the EU and the Eurozone. Even though Hungary is suffering from a financial crisis, it still manages to achieve the average of the members of the EU. During 2010 we see an improvement of the financial status of most of the CEE countries, while EU members like Spain, Greece, Portugal and Ireland had to suffer from increasing refinancing costs. The consolidation of the national budget will be easier in the CEE countries due to lower debt, the positive economic outlook and the absence of powerful unions. Due to the financial crises of Portugal, Ireland,Greece and Spain (PIGS) superfluous liquidity went out of these bonds and went into safe bonds like Germany, where the nominal interest rates declined. Most of the CEE countries were able to benefit from this development too. Their refinancing costs declined. The correlation proves this. Refinancing conditions will be further upgraded by entry into the EMU if the CEE countries still desire this membership in view of the change of the EMU from a monetary to a transfer union.

See slides: Refinancing CEE Countries

Result

The refinancing cost of the CEE countries has not increased due to the financial crisis in Greece. The contrary is true as a result of the high liquidity and positive financial status of most of the countries. The stability of the Euro and a potential membership of the C.E.E. counties in the EMU, we saw that these countries would not be a problem for the Euro, but rather the membership of the PIGS countries.

Romaschulprojekt in Rosia

Angeregt durch einen Rundfunkbeitrag über das Projekt Sankt Petersburg der Waldorfschule Prien, entschlossen sich 17 Schüler der 11. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule München-Schwabing ihr dreiwöchiges Sozialpraktikum in Osteuropa zu verwirklichen, mit dem Ziel am Zusammenwachsen Europas mitzuwirken, die Waldorfbewegung in Osteuropa zu unterstützen und vorrangig Menschen zu helfen. Nach längerer Suche entschied sich die Klasse die Waldorfschule Hans Spalinger in Rumänien zu unterstützen. Zur Projektplanung und Stärkung des Impulses in der Schülerschaft reiste ich im Dezember mit zwei Schülern zur dortigen Schule in Rothberg (Rosia) – ein kleines Dorf im Herzen von Siebenbürgen (Transsilvanien). In diesem Gebiet leben ca. 1000 sesshaft gewordene Romafamilien. Seit 1998 gibt es dort die Waldorfschule für Romakinder. Die Schüler stammen in der Regel aus kinderreichen Familien ohne festes Einkommen, sie sind chronisch unterernährt und leben dichtgedrängt in einfachsten Behausungen.

Lesen Sie hier weiter.

Siehe auch: Waldorfschule Schwabing

Rumänien — Überblick

Rumaenien

Rumänien
Lage
Südosteuropa, am Schwarzen Meer zwischen Bulgarien und der Ukraine
Fläche
gesamt: 237 500 qkm
Land
230 340 qkm
Wasser
7 160 qkm
Landesgrenzen
gesamt: 2 508 km
Grenzstaaten
Bulgarien 608 km, Ungarn 443 km, Moldau 450 km, Jugoslawien 476 km, Ukraine 531 km
Küstenlange
225 km (Schwarzes Meer)

Rumänien Karte

Daten des Statistischen Bundesamtes

bild
Bevölkerung 22,4 Mill. 2001
Fläche 238391 qkm 2001
Bevölkerungsdichte 94 Einw. je qkm 2001
Arbeitslosenquote 7,2 % 2000
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 36866 Mill.US-$ 2000
Jährliches BIP-Wachstum (real) 1,8 % 2000
BIP je Einwohner (real) 1479 US-$ 2000
Inflationsrate 45,7 % 2000
Importe 11868 Mill.US-$ 2000
Exporte 10367 Mill.US-$ 2000
Saldo der Im- und Exporte -1501 Mill.US-$ 2000
PKW-Dichte 139 je 1000 Einw. 2000
Personal-Computer 36 je 1000 Einw. 2001
bild

Einwohner
22 411 000
Hauptstadt
Bukarest (2 400 000 EW)
Städte
Constanta, Iasi, Timisoara, Galati, Brasov, Cluj-Napoca, Craiova, Ploiesti, Braila, Oradea, Bacau, Arad, Pitesti, Sibiu, Targu Mures, Baia Mare, Buzau, Satu Mare, Botosani, Piatra Neamt, Drobeta-Turnu Severin, Suceava, Ramnicu Valcea, Focsani, Targoviste, Tulcea, Resita, Targu Jiu, Resita, Slatina, Bistrita
Klima
Es herrscht gemäßigt kontinentales Klima mit kalten Wintern und warmen Sommern. Die Niederschläge betragen im Bereich der Schwarzmeerküste im Durchschnitt 400 mm pro Jahr, in den höheren Gebirgsgegenden der Karpaten über 1 500 mm.

Rumänien gr. Karte
Blick auf Sibiu

Flora und Fauna in Rumänien

Klima
Das Territorium Rumäniens steht unter dem Einfluß eines Übergangsklimas des Typs gemäßigt-kontinental, mit leichten ozeanischen Einflüssen im Südwesten und ist ein exzessiv-kontinentales Klima im Nordosten.
Flora
Der Pflanzenwuchs Rumäniens weist Varianten des ursprungliche Waldes auf, der für Mitteleuropa eine gemeinsame Basis hatte. Der Klimawechsel während der Eiszeit und der Zwischeneiszeit verursachte das Vordringen der Steppe in den Südosten des Landes; diese wurde grüßtenteils in Ackerland verwandelt. Die gegenwärtige Vegetation Rumäniens besteht aus 3 339 Arten, die 35 % der Flora Europas darstellen. Die Zusammensetzung der Steppenvegetation hebt die Vorherrschaft der xerophilen Arten hervor. In der Waldsteppe findet man außer den charakteristischen Steppenpflanzen auch Baumgruppen, die aus verschiedenen Eichenarten, Buchen oder Ulmen bestehen. In den Ebenen und der niederen Hügelregion (600-700m) herrschen Eichen, Steineiche, Kornelkirsche, Linde, Bergahorn, Esche usw vor. Für die Zone der höheren Hügel und der Berge (1 200-1 400m) ist die Buche typisch – gemeinsam mit verschiedenen Eichenarten, die es auch in der Zone der niedrigeren Hügel gibt. Die Nadelhölzer, die in den Ostkarpaten öfter vorkommen – Lärche, Tanne, Föhre – wachsen oberhalb von 1 700-1 800 m, Höhe ja sogar bis zu 1 900 m in den Südkarpaten.
Fauna
Die Tierwelt Rumäniens ist eine der reichsten und vielfältigsten Europas. Sie ist – wie die Pflanzenwelt – auf Zonen verteilt und umfaßt Arten, die in Europa selten oder einzigartig sind. Die gegenwärtige Fauna Rumäniens ist – wie die Vegetation – den Höhen entsprechend unterschiedlich verteilt. In den alpinen Zonen lebt zum Beispiel die Gemse, sie siedelt hier seit der letzten Eiszeit und steht unter Naturschutz. Ferner sieht man in dieser Gebirgszone den Adler und einige andere Tierarten. Die Berge werden von einer reichen, aus Mitteleuropa und den nördlichen Gegenden stammenden Fauna bevölkert, darunter Rehe, Bären, Luchse (diese werden öfter in den Ost- und Südkarpaten angetroffen), Wildkatzen, Baum- und Steinmarder, Eichhörnchen, Haselhühner, Hasen usw.. In den Laubwäldern leben Eichhörnchen, Wölfe, Rehe, Wildschweine, Dachse. In tiefer liegenden Gegenden trifft man die Fauna der Waldsteppe an (Hasen) sowie viele Vögel und Reptilien. Für die Steppe und Waldsteppe sind die Nagetiere charakteristisch – Hamster, Feldmäuse, Erdhörnchen, Hasen, Maulwürfe, Iltisse – und einige Raubvögel wie der Habicht, der Falke oder der Steppenadler.

Was die Fauna der Gewässer betrifft, so herschen hier die Fische vor. Gefischt wird in der Donau, im Lagunenkomplex Razelm, im Donaudelta und in den küstennahen Gebieten des Schwarzen Meeres. Im Süßwasser leben Karpfen, Plattfisch, Hecht, Zander. In die Donaumündungen kommen zur Fortpflanzung die Störarten, Heringe u.a.. In den küstennahen Meeresgebieten leben Heringe, Barben, Flundern oder auch Plattfische. Die klaren Gebirgsbäche werden von Forellen bevölkert, während man in den Flüssen der Ebene ebenfalls Karpfen, Hechte, Barben, Karauschen oder Plattfische findet.

Fraunhofer IPA engagiert sich in Rumänien

Am 1. Januar 2007 hat das Fraunhofer IPA ein Projektbüro in Timisoara eröffnet. Das von Dipl.-Betriebswirt Valetin Bicu geleitete Büro liegt im Technologiezentrum von Timisoara direkt neben der Universität, wo sich rund 25 junge Unternehmen angesiedelt haben. Ziel der Aktivitäten in Timisoara ist die Unterstützung von kleinen und mittelständischen deutschen Unternehmen zur Markterschließung Rumäniens.

Die Fraunhofer-Gesellschaft mit ihren 58 Instituten kooperiert mit internationalen Forschungseinrichtungen und Industriepartnern. Ziel ist es, wissenschaftliches, technologisches und marktbezogenes Know-how zu generieren. Dadurch sind die Institute in der Lage, ihren jeweiligen nationalen Kunden Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen auf weltweit konkurrenzfähigem Niveau anzubieten. Darüber hinaus sind Fraunhofer Institute in vielen Ländern aktiv und engagiert bei der Lösung praxisorientierter Aufgabenstellungen beteiligt.

In den letzten Jahren ist das europäische Ausland für die Fraunhofer-Gesellschaft immer wichtiger geworden. So hat die Forschungsorganisation zum Beispiel im Geschäftsjahr 2005 EU-Projekte mit einem Volumen von über 82 Mio Euro bei einer Förderung von rund 42 Mio Euro bearbeitet. Diese Zahlen zeigen die wichtige Stellung der Fraunhofer Institute in der europäischen Forschungslandschaft. Deutlich wird hierbei auch die Vernetzung mit der Scientific Community und der europäischen Wirtschaft. Ziel ist es nicht nur im Vertragsforschungsmarkt der jeweiligen Länder mitzuwirken, sondern vor allem die wirtschaftliche Entwicklung in den neuen Beitrittsländern fördernd und aktiv zu begleiten.

Zu den neuen Mitgliedern der europäischen Union zählt seit 1. Januar diesen Jahres auch Rumänien. Seit der politischen Wende und Öffnung des Landes schrumpfte die rumänische Wirtschaft massiv. In den neunziger Jahren sorgten erste wichtige Reformen für eine soziale und politische Stabilisierung. Seit dem Jahr 2000 konnte die Wirtschaft steigende Wachstumszahlen verzeichnen. Das Fraunhofer IPA hat seit Mitte der neunziger Jahre erste Kontakte zu Universitäten und Forschungsinstituten in Rumänien. Schwerpunkt war hierbei die Universitäts- und Industriestadt Timisoara. Erste Aktivitäten fanden im Bereich von gegenseitigen Besuchen und Austausch von Wissenschaftlern statt. Seit rund 10 Jahren sind am Fraunhofer IPA in Stuttgart ständig rumänische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tätig, die in Industrie- und EU-Projekte eingebunden sind.

Innerhalb Rumäniens gilt Timisoara als Tor zum Westen. Wegen seiner Architektur wird die Stadt auch „Klein-Wien“ genannt. Zu Zeiten der sozialistischen Planwirtschaft entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum der Elektroindustrie neben anderen Branchen wie Maschinenbau und Metallverarbeitung. Tugenden wie zum Beispiel Initiative und Eigenverantwortung sind eine wichtige Basis und Voraussetzung für eine positive Entwicklung der Stadt und der Region. Die Dynamik wird vor allem durch die zahlreichen ausländischen Direktinvestitionen gefördert. In Timisoara haben sich vor allem deutsche, aber auch weitere internationale Unternehmen aus den Bereichen Textil- und Schuhindustrie angesiedelt sowie der Automobilzuliefererindustrie. Bisherige Bereiche wie die Elektroindustrie entwickeln sich vor allem innerhalb der Automobilzuliefererindustrie und Softwareentwicklung (aufgrund der universitären Strukturen und der Absolventen ist Timisoara auch als Softwareentwicklungsstruktur für westeuropäische Unternehmen interessant).

Für das Fraunhofer IPA ist die industrielle und wirtschaftliche Entwicklung von Timisoara ein Zeichen dafür, dass innerhalb der europäischen Forschungsnetzwerke diese Stadt einen wichtigen Knoten darstellt. Für Dr. Kai-Udo Modrich, Abteilungsleiter Technische Informationsverarbeitung, brauchen die Unternehmen und die Kommune in Timisoara bei der Lösung anstehender Probleme und Aufgaben ergebnisorientierte Forschungsunterstützung. „Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem Wissen und unserer Erfahrung der Industrie- und Universitätsstadt aktiv bei der Bewältigung vieler anstehender Probleme helfen können“, so Dr. Modrich vom Fraunhofer IPA.

Vor allem für die Qualitätstechnik wird sich nach Einschätzung von Dr. Modrich in naher Zukunft ein interessanter Markt entwickeln. Denn nur dann, wenn die rumänischen Unternehmen entsprechende Qualität dokumentierbar nachweisen können, sind sie für die westeuropäischen Investoren vor allem aus der Automobilindustrie interessante und verlässliche Partner. Hierzu fungiert das Fraunhofer IPA als beratendes Institut für die rumänischen Unternehmen und als Kontaktstelle für deutsche kmU sowie für Direktinvestoren. Auf der akademischen Seite unterstützt das Fraunhofer IPA die Polytechnica beim Aufbau des akademischen Mittelbaus durch die Organisation von EU-Forschungsprojekten. Im laufenden Forschungsprojekt SIARAS, welches die Entwicklung konfigurierbarer Automatisierungssysteme zum Ziel hat, sind neben der Polytechnica Timisoara, das rumänische Unternehmen Robcon sowie sechs weitere Industriepartner aus Schweden, Griechenland und Deutschland im Boot.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Dr.-Ing. Kai-Udo Modrich
Tel.: +49(0)711/970-1272
E-Mail: modrich@ipa.fraunhofer.de

Kontaktstelle für Rumänien
Büro Timisoara
Dipl.-Betriebsw. Valentin Bicu
Tel.: +40256/200-679
E-Mail: german-office@cciat.ro

New Bulgarian and Romanian MEPs modify composition of Parliament

After the the accession of Bulgaria and Romania to the EU at the beginning of this year, the number of MEPs increases from 732 to 785. Romania has 35 MEPs and Bulgaria 18. All of them now join existing or new political groups in the Parliament, but their arrival has not substantially changed the balance of the Chamber.

  • 4 Bulgarian and 9 Romanian MEPs join the European People’s Party (EPP-ED) bringing the total to 277.
  • 6 Bulgarian and 12 Romanian MEPs join the Socialist PSE group bringing the total to 218
  • 7 Bulgarian and 9 Romanian MEPs join the Liberal ALDE group giving them a total of 106.
  • 1 Bulgarian and 5 Romanian MEPs join a new political group which was created yesterday, called „Identity, Tradition and Sovereignty“ (ITS) – which also includes members from France, Belgium, the UK, Austria and Italy.

Changes to the structure of the Parliament

The new MEPs were nominated by their national parliaments. Some have been „Observers“ at the European Parliament since the end of 2005. Both countries are due to hold elections this year – during which MEPs will be elected.

As the number of MEPs now rises from 732 to 785, the minimum number of votes for qualified majority (for the adoption of second-reading amendments in co-decision, for example), is now 393.

After the next European elections in 2009, the figure of 785 will fall to 736, of which 33 will be from Romania and 17 from Bulgaria.

Bulgarien und Rumänien sind EU-Mitglieder

Bulgarien und Rumänien sind nunmehr offiziell der EU beigetreten, deren Mitgliederzahl dadurch auf 27 angewachsen ist. Nach sieben Jahren Vorbereitung wurde die sechste Erweiterung der EU abgeschlossen.

Der Beitritt von Bulgarien und Rumänien am 1. Januar 2007 ist ein historisches Ereignis, mit dem die EU weitere um 30 Millionen Menschen au nahezu 500 Millionen Einwohner wächst.

Mit dieser Erweiterung wurde der Friedensprozess konsolidiert und mehr Wohlstand nach Europa gebracht. Dies ist die richtige Entscheidung für Bulgarien und Rumänien und die richtige Entscheidung für Europa, erklärte Kommissionspräsident José Manuel Barroso bereits im September.

Trotz weitreichender Reformen und zahlreichen zum Zeitpunkt des Beitritts noch vorhandenen Unzulänglichkeiten haben Bulgarien und Rumänien noch einen langen Weg vor sich. Der Kampf gegen das organisierte Verbrechen und die Korruption ist noch lange nicht gewonnen. Verbraucher- und Umweltschutz, die Rechtssysteme sind — aus hiesiger Sicht — in einem katastrophalen Zustand und müssen dringend angepasst werden.

Damit die Arbeit auch nach dem Beitritt weitergehen kann, hat die Kommission ein Paket mit Übergangsmaßnahmen zusammengestellt, mit dem noch bestehenden Unzulänglichkeiten beizukommen ist und das eine reibungslose Integration beider Länder ermöglicht.

Die EU-Mitgliedschaft ist für die beiden Länder kein Selbstzweck. Der Beitritt zur EU ist lediglich ein entscheidender Schritt des Integrationsprozesses auf der Grundlage europäischer Werte, der vor 15 Jahren begann.

Bis zum Ende der Amtsperiode der derzeitigen Kommission am 31. Oktober 2009 wird der neue Kommissar aus Rumänien, Leonard Orban, für die Mehrsprachigkeit zuständig sein, und die neue Kommissarin aus Bulgarien, Meglena Kuneva, wird das Ressort Verbraucherschutz übernehmen.