Kategorie-Archiv: Veranstaltungen

Das Mittel des Urheberrechts nützt dem durchschnittlichen Urheber nicht

Das Urheberrecht verfolgt einen legitimen öffentlichen Zweck. Es ist in der geltenden Fassung aber nicht geeignet, die Erreichung des Zwecks zu fördern.

Das Mittel des Urheberrechts, das vor allem über die Erhöhung des Preises arbeitet, nützt dem durchschnittlichen Urheber nicht, weil es die Nachfrage reduziert. Geistiges Eigentum ohne Nachfrage hat aber keinen wirtschaftlichen Wert. Die künstliche Verknappung des Angebots durch geistiges Eigentum erhöht weder den Wert des Guts, noch schafft sie eine Nachfrage. Wie in allen anderen Branchen gilt auch für die Urheber: »Das schönste Privilegium stampft noch keine Kundschaft aus dem Boden.«

Sackgasse?
Das durchschnittliche Honorar fällt langfristig niedriger aus als es bei einer besseren Gestaltung möglich wäre. Zugleich wird die Verbreitung der Werke reduziert, was ebenfalls nicht dem Interesse der Urheber entspricht. Wenn die Preise exzessiv hoch sind (und sie können bei allgemeiner Verfügbarkeit von Kopiertechniken nur mit einem Ausschlussrecht hoch sein), fügt man dem Publikum und dem Großteil der Urheber (wohl auch den kleinen Verlegern) bedeutende Nachteile zu.

Erweiterter Vortrag von Eckhard Höffner: Vortrag Berlin (14. 12. 2010)

[Ergänzung: 18. 1. 2011]: Hier gibt es Aufnahmen.

[Ergänzung: 24. 3. 2011]: Stellungnahme des  Aktionsbündnisses ,,Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ zu der Veranstaltung Internet & Gesellschaft Collaboratory

Wirtschaftstag Zentralasien

Veranstaltung am 18. März 2010 in Mannheim: Zentralasien mit den Ländern Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Tadschikistan und Kirgisistan zeichnet sich durch bedeutende Rohstoffvorkommen aus. Die wieder steigenden Einnahmen aus dem Rohstoffexport sollen die überfällige Modernisierung der Wirtschaft ankurbeln. Die deutsche Wirtschaft hat ein vitales Interesse daran, die entstehenden Lieferchancen zu nutzen und in diese Märkte rechtzeitig einzusteigen.

Der Wirtschaftstag Zentralasien mit seinen praxisorientierten Expertenbeiträgen und Erfahrungsberichten wird Ihnen helfen, Prioritäten und Strategien für Ihr Unternehmen auf die Zukunft auszurichten und erfolgreich zu sein. Ausführliche Informationen finden Sie unter http://www.r-n-gus.de

Schutz des geistigen Eigentums in Russland

Veranstaltung am 20. März 2009 in Mannheim

Russland hat gute Voraussetzungen, sich schnell von der aufziehenden Krise zu erholen und wird ein wichtiger Markt bleiben. Insbesondere in Krisensituationen wie der heutigen werden dort die Weichen im Wettbewerb neu gestellt. Dabei müssen deutsche Unternehmen ihren wichtigsten Wettbewerbsvorteil, ihr Spitzen-Know-How, auf diesem Mark rechtzeitig schützen. Ein wirksamer Patent-, Marken- oder Gebrauchsmusterschutz beugt hohen materiellen und Image-Verlusten vor.

Namhafte Russland-Experten referieren am 20. März in Mannheim über die Besonderheiten beim Schutz des geistigen Eigentums in Russland. Geschäftsführung, Exportmanager, Markenschutz- und Patentbeauftragte müssen bei diesem Thema besonders sensibel sein, weil bereits ein ,einfacher` Exportvertrag eine gesonderte Schutzklausel für den Know-How- und Markenschutz beinhalten sollte. Weitere Themen der Veranstaltung sind Know-How-Schutz in Auftrags-, Lizenz- und Franchise-Verträgen. Darüber hinaus wird Patentschutz in Russland behandelt. Erfahrungsberichte aus deutschen Unternehmen kommen aus den Bereichen Maschinenbau, Software und Software-Outsourcing und aus der Praxis der Rechtsdurchsetzung beim Schutz des geistigen Eigentums in Russland. Ausführliches Programm unter: www.mannheim.ihk.de/russland

Wirtschaftstag Ukraine 2007

Am 8. November veranstalten das Deutsch-Ukrainische Forum e.V. und die InterCom Sachsen-Anhalt GmbH den „Wirtschaftstag Ukraine 2007“ in Magdeburg. Bereits jetzt liegen rund 130 Anmeldungen vor, darunter mehr als 30 ukrainische Unternehmen, die mit potenziellen deutschen Partnern ins Gespräch kommen wollen. Angeführt wird die offizielle ukrainische Delegation von Wirtschaftsminister Anatolij Kinach, der zugleich auch dem ukrainischen Unternehmerverband USPP vorsteht. Veranstaltungsort ist die IHK Magdeburg.

Mit 47 Mio. Einwohnern und einem robusten Wirtschaftswachstum von fast 8 % ist die Ukraine einer der interessantesten Märkte Europas. Das zeigt sich auch in den seit Jahren steigenden Lieferungen aus Deutschland (2006 plus 26 %) und anhaltend hohen ausländischen Investitionen von 5 bis 6 Mrd. USD pro Jahr.

Damit auch Unternehmen aus Sachsen-Anhalt verstärkt vom Aufschwung der ukrainischen Wirtschaft und dem steigenden Privatkonsum (2006 plus 14 %) profitieren können, laden InterCom Sachsen-Anhalt und das Deutsch-Ukrainische Forum ein zum „Wirtschaftstag Ukraine 2007“ am 8. November in Magdeburg. Fachleute aus Deutschland und der Ukraine werden über Zugangsmöglichkeiten und Chancen des ukrainischen Marktes informieren und auf ganz praktische Fragen für Handelsbeziehungen und Investitionen eingehen.

Während des ukrainischen Wirtschaftstages am 8.11.2007 gibt es zwei hochrangig besetzte Diskussionsrunden mit deutschen und ukrainischen Experten: Am Vormittag zum Thema „Die Ukraine – Chancen für Sachsen-Anhalts Firmen“ und am Nachmittag zum Thema „Praktische Fragen des Markteintritts in der Ukraine“. Neben einer Kiewer Universität und einigen Forschungseinrichtungen nehmen vor allem Metall verarbeitende Unternehmen, Firmen des Energiesektors, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Möbel- und Bauwirtschaft sowie zwei Banken und eine führende Versicherung der Ukraine teil.

Zum Abschluss des „Wirtschaftstages Ukraine 2007“ laden die Informations- und Kulturagentur der Ukraine bei der ukrainischen Botschaft (IKAU) und die Magdeburger Galeristin Galina Brieger zur Vernissage in das ArtDepot Magdeburg, Große Diesdorfer Straße 200 a. Diese Veranstaltung in einem früheren Straßenbahndepot ist zugleich der festliche Auftakt für das Sechste Internationale Kunstfestivals in Magdeburg mit 400 Ölgemälden von 60 der besten ukrainischen Künstler. „Da zugleich ein neuer Jahrgang von Forschungsstudenten aus dem ukrainischen Donezk an der hiesigen Otto-von-Guericke-Universität begrüßt werden kann, entwickeln sich Magdeburg und Sachsen-Anhalt zunehmend zu dem Ukraine-Zentrum in Deutschland“, fasst der Vorsitzende des Deutsch-Ukrainischen Forums die jüngsten Entwicklungen zusammen.

Die Teilnahme des Wirtschaftsministers der Ukraine, Anatolij Kinach, mit einer Delegation ukrainischer Unternehmer am „Wirtschaftstag Ukraine 2007“ in Magdeburg zeigt den hohen Stellenwert der ostdeutschen Wirtschaft in der Ukraine.

Im Rahmen des „Wirtschaftstages Ukraine“ findet eine Kooperationsbörse mit deutschen und ukrainischen Unternehmen statt. Auch der ukrainische Unternehmerverband USPP und das Ukrainisch-Deutsche Forum werden mit Partnerfirmen nach Magdeburg kommen, um Kooperationsmöglichkeiten mit deutschen Firmen zu ergründen.

Während des Wirtschaftstages findet zudem ein „Ländersprechtag Ukraine“ mit Einzelkonsultationen in der IHK Magdeburg statt. Dafür steht Herr Ralf Lowack, der Leiter des IHK-Firmenpools Ukraine (Kiew), am 8. November als fachkundiger Berater ab 10:30 Uhr zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner:

Deutsch-Ukrainisches Forum e.V.
Herr Thomas Nawrath
Telefon (0391) 25 498 23
Telefax (0391) 25 498 20
E-Mail d-u-forum at gmx.de

InterCom Sachsen-Anhalt GmbH
Frau Ines Kaiser
Alter Markt 8
D – 39104 Magdeburg
Telefon (0391) 5693 – 146
Telefax (0391) 5693 – 399
E-Mail: kaiser at magdeburg.ihk.de
Internet: www.magdeburg.ihk24.de

Veranstaltung zur Sicherheitsforschung von Nanomaterialien

Am 6. November 2007 findet eine im Auftrag des BMBF organisierte Dialogveranstaltung NanoCare zur Sicherheitsforschung von Nanomaterialien im VDI in Düsseldorf statt. Aktuelle Forschungsergebnisse zu Gesundheitsaspekten von Nanomaterialien werden mit beteiligten Interessensgruppierungen im Kontext nationaler und internationaler Stakeholderaktivitäten und Förderstrategien diskutiert.

Ein wesentliches Anliegen des NanoCare-Projektes ist die Vermittlung einer fundierten und in verständlicher Form aufbereiteten Wissensbasis zu Chancen und Sicherheitsaspekten von Nanomaterialien an beteiligte Stakeholder, Multiplikatoren sowie die Öffentlichkeit. In der Dialogveranstaltung werden die im Rahmen des NanoCare Projektes generierten Daten und Zwischenergebnisse vorgestellt und mit beteiligten Stakeholdern bezüglich künftigem Forschungs- und Handlungsbedarf diskutiert. Deutlich werden soll in erster Linie an welchen Themen konkret geforscht wird, welche Fragen durch NanoCare beantwortet werden können und wo sich ggf. weiterer zukünftiger Forschungsbedarf ergeben wird.

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter aus der politischen Administration, Regulierungsbehörden, Unternehmen, Umweltgruppen, Gewerkschaften sowie Verbraucherverbände. Inhalte der Veranstaltung:

  • Darstellung der BMBF-Strategie zum verantwortlichen Umgang mit Nanomaterialien und Einbettung in die Strategie der Bundesregierung.
  • Vorstellung der Zwischenergebnisse aus NanoCare und weiteren BMBF-Projekten zur Nanomaterial-Sicherheitsforschung.
  • Überblick zu ausgewählten nationalen/europäischen/internationalen Stakeholderaktivitäten.
  • Moderierte Diskussionsrunde mit ausgewählten Stakeholdervertretern zu offenen Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsfragen, weiterem Forschungsbedarf, Regulierung, Risikomanagement und Risikokommunikation.

Die Dialog-Veranstaltung am 6. November 2007 ist der Auftakt für eine Reihe weiterer Veranstaltungen, die im Rahmen des NanoCare-Projektes zur Information von Bürgern und beteiligten gesellschaftlichen Interessensvertretern durchgeführt werden.

Kontakt
Dr. Wolfgang Luther
VDI Technologiezentrum GmbH
40239 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 6214-582
E-Mail: luther@vdi.de